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(20.07.2018) Damian Wierling scheint gut in Form zu sein! Zumindest deutete er dies am zweiten Wettkampftag der Deutschen Meisterschaften in Berlin bereits in den Vorläufen an. 

Über die 100m Freistil setzte der Essener in 48,82 Sekunden die mit Abstand schnellste Zeit des Morgens. Wierling kam damit bis auf 2,2 Zehntel an seine Saisonbestleistung aus dem Januar heran. Mal schauen, was er im Finale da noch drauflegen kann. Am Nachmittag ist er gleich zweimal gefordert, denn auch über die 50m Schmetterling sprintete er mit der Vorlaufbestzeit (24,02) in den Endlauf.

Bei den Damen wird Annika Bruhn (54,86) im Finale über die 100m Freistil auf der Bahn vier starten. Über die 50m Schmetterling geht die Titelverteidigerin Aliena Schmidtke als Favoritin ins Rennen.

Über die 100m Brust der Frauen wird es in jedem Fall eine neue Titelträgerin geben, da die Deutsche Meisterin von 2017, Vanessa Grimberg, nicht am Start ist. Hier schwamm Anna Elendt, die gestern bereits die 50m für sich entschied, in 1:08,82 Minuten die schnellste Zeit des Morgens. 

Bei den Herren gab Marco Koch über die 100m Brust seinen ersten Auftritt in Berlin. Der Darmstädter kam in 1:01,22 Minuten mit der zweitschnellsten Zeit hinter Christian vom Lehn (1:00,97) weiter. Auch Youngster Melvin Imoudu, der die Routiniers gestern über die 50m Brust hinter sich ließ, ist wieder mit von der Partie.

Relativ entspannt konnten es die Favoriten über die 400m Lagen angehen lassen, da hier jeweils nur drei Läufe bei den Herren und Damen am Start waren. Die schnellsten Zeiten des Morgens kamen von Kathrin Demler (4:52,30) und Kevin Wedel (4:27,47), doch im Finale sollte man sicher auch Franziska Hentke, Juliane Reinhold, Johannes Hintze oder auch Ramon Klenz auf dem Zettel haben. In jedem Fall dürften die Entscheidungen deutlich spannender werden, als die Vorläufe.

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