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(08.07.2018) Das deutsche Team hat am Samstag bei den Junioren-Europameisterschaften in Helsinki Medaillen jeder Farbe bejubeln dürfen. Insgesamt hat die DSV-Mannschaft nach vier von fünf Wettkampftagen damit zwölf Podestplätze auf dem Konto.

An der Hälfte der Medaillen war dabei die 16-jährige Isabel Gose beteiligt. Nachdem sie am Samstag über die 200m Freistil neue Junioren-Europameisterin wurde (siehe hier: GOLD für Gose! Erster Titel für das DSV-Team bei der Junioren-EM) schnappte sie sich zum Ende des Finalabschnitts auch noch Bronze mit der gemischten deutschen Lagenstaffel.

In einem packenden Finale hatten Barbara Schaal (1:02,10), Lucas Matzerath (1:02,12), Maurice Ingenrieth (53,29) und Isabel Gose (54,83) am Ende in 3:52,34 Minute nur eine hauchdünne Hundertstel Vorsprung auf die Staffel aus Italien. Den Sieg sicherte sich das Quartett aus Russland (3:47,99) mit neuem Junioren-Europarekord vor Großbritannien (3:51,43).

Für eine weitere Silbermedaille sorgte am Samstag Michael Schäffner vom SC DHfK Leipzig. Über die 50m Rücken sprintete er in 25,23 Sekunden auf Platz zwei und unterbot damit den Deutschen Jahrgangsrekord bei den 18-Jährigen, den der Schweizer mit deutschen Pass Thierry Bollin erst im Halbfinale in 25,28 Sekunden von Christian Diener (25,40) abgenommen hatte. Im Endlauf musste sich Bollin (25,35) mit Bronze zufrieden geben. Gold ging an den überlegenen Russen Kliment Kolesnikov (24,52), der zuvor bereits über die 200m-Strecke (1:55,83) triumphiert hatte.

Beinahe hätte es am Samstag sogar eine vierte Medaille für die deutsche Mannschaft gegeben. Über die 100m Schmetterling lieferte Maya Tobehn in 1:00,01 Minuten zwar mal wieder eine starke Vorstellung ab. Auf Platz vier fehlten ihr damit aber nur sechs Hundertstel zur Bronzemedaille. Der Sieg ging zeitgleich in 59,37 Sekunden an die Britin Emily Large und Anastasiya Shkurdai aus Weißrussland.

In den Halbfinals buchte Barbara Schaal über die 100m Rücken in 1:02,57 Minuten als Achte ihr Ticket für den heutigen Endlauf. Yara Sophie Hierath kam über die 200m Lagen in 2:16,39 Minuten als Vierte weiter. Über die 100m Brust der Damen qualifizierte sich Anna Elendt in 1:08,85 Minuten als Fünfte für das Finale. Pech hatte Rafael Miroslaw, der über die 200m Freistil als Neunter in 1:49,86 Minuten den Endlauf verpasste. Lukas Märtens (1:50,72) landete auf Rang 15. 

Zwei weitere Entscheidungen fanden am Samstag ohne DSV-Beteiligung statt. Über die 800m Freistil gab es in 7:55,41 Minuten Gold für den Ungarn Akos Kalmar. Die 50m Freistil der Damen gewann Freya Anderson aus Großbritannien in 25,35 Sekunden.

Links zur Junioren-EM 2018: