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NEWS zur WM 2023 powered by Speedo

(25.07.2023 | Bild: Mine Kasapoglu) Isabel Gose zählt auf den längeren Freistilstrecken bei internationalen Großveranstaltungen zweifellos zur erweiterten Weltspitze. Dass sie auch die 1500m auf höchstem Niveau beherrscht, zeigte die deutsche Topschwimmerin bei den Weltmeisterschaften im japanischen Fukuoka heute eindrucksvoll.

In ihrem zweiten Finale dieser Wettkampftage schwamm Gose auf einen überzeugenden sechsten Platz und war dabei die drittschnellste Europäerin des gesamten Feldes. Die Magdeburgerin, die bei den Deutschen Meisterschaften vor einigen Wochen erstmals die Marke von 16 Minuten unterbieten konnte, schwamm in 15:54,58 Minuten zu einer starken neuen Bestzeit. Der Deutsche Rekord von 15:42,91 Minuten, der seit dem Gewinn von Olympiabronze in Tokio von Sarah Wellbrock gehalten wird, hätte bei diesen Weltmeisterschaften den zweiten Platz bedeutet.

"Die Freude über die Bestzeit überwiegt. Ich taste mich da jetzt so langsam ran, und es war mein erstes Finale (über diese Strecke) bei so einem großen internationalen Wettkampf. Ich denke, ich kann da noch mehr meine Stärken zeigen und den Anschluss da vorne bei den Mädels finden. Dafür heißt es jetzt einfach, weiter zu trainieren und kleine Schritte vorwärts zu machen”, so Isabel Goses Fazit nach dem Finale.

Eine Klasse für sich war im selben Rennen wieder einmal Katie Ledecky, die sich ihr zwanzigstes Gold bei Weltmeisterschaften sicherte. Die US-Amerikanerin dominierte das Rennen von vorne hinweg, lag bis zur 400m Marke unterhalb ihres eigenen Weltrekordes und untermauerte ihre glänzende Form in 15:26,27 Minuten mit der drittschnellsten je geschwommenen Zeit. Auf dem Silberrang landete Simona Quadarella (15:43,31) aus Italien, die am Ende gut 25m Rückstand auf die Überfliegerin Katie Ledecky hatte. Bronze gab es für die Chinesin Bingjie Li, die sich lange im Mittelfeld aufhielt, auf den letzten 100 Metern dann aber an der Konkurrenz vorbeizog und sich in 15:45,71 Minuten das verbliebene Edelmetall sicherte.

Über die 100m Rücken gab es das erwartet packende Duell zwischen der Titelverteidigerin Regan Smith und der Weltrekordhalterin Kaylee McKeown zu bestaunen. Beide hatten in dieser Saison des öfteren gezeigt, dass die internationale Bestmarke von 57,45 Sekunden durchaus in Schlagdistanz liegt. Mit ihrer Zeit von 57,53 Sekunden brachte McKeown den Weltrekord tatsächlich gehörig zum Wackeln, auch wenn am Ende wenige Hundertstel fehlten. Bejubeln durfte die Australierin neben dem Gewinn der Goldmedaille immerhin auch einen neuen WM-Rekord. Zur Hälfte des Rennens noch knapp in Führung gelegen, musste sich Regan Smith in 57,78 Sekunden auf den letzten Metern dann doch geschlagen geben. Die zweite US-Amerikanerin, Katharine Berkoff (58,25), durfte sich hinter den beiden Topfavoritinnen über Bronze freuen und setzte sich dabei unter anderem deutlich gegen die bis dato amtierende Vizeweltmeisterin Kylie Masse (59,09) durch.

Mit einem möglichen neuen Weltrekord wurde auch im Vorfeld des 100m Brust Finals geliebäugelt, bei dem mit Ruta Meilutyte, Lily King und Lydia Jacoby die letzten drei Olympiasiegerinnen aufeinandertrafen. Besonders überzeugend präsentierte sich die Litauerin Meilutyte, die auf der ersten Rennhälfte tatsächlich auf Weltrekordkurs lag. Auch wenn sie diese Bestmarke am Ende um gut eine halbe Sekunde verfehlte, schwamm sie in 1:04,62 Minuten unangefochten zum WM-Titel. Mit überraschend deutlichem Abstand sicherten sich die Südafrikanerin Tatjana Schoenmaker (1:05,84) und Lydia Jacoby (1:05,94) aus den USA die weiteren Medaillen. Lily King blieb in 1:06,02 Minuten deutlich über ihren Möglichkeiten und ging als Viertplatzierte leer aus. Die deutsche Hoffnungsträgerin Anna Elendt, die bei den vergangenen Weltmeisterschaften Silber gewonnen hatte, schied gestern verletzungsgeprägt im Vorlauf aus. Mit ihrer Bestzeit und dem Deutschen Rekord von 1:05,58 Minuten hätte Elendt in Topform gute Aussichten gehabt, im Kampf um die Medaillen vorne mitzumischen.

Die Zusammenfassung der Herrenfinals vom Dienstag gibt es hier: Spannung pur bei der Schwimm-WM: Richards entthront Popovici

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