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(24.07.2023 | Bild: Mine Kasapoglu) Nach vielversprechenden Leistungen gestern in Vorlauf und Halbfinale hat Lucas Matzerath am zweiten Tag der Schwimm-WM in Fukuoka mit Platz fünf über die 100m Brust einen Medaillenrang nur knapp verpasst.

Er schlug in 58,88 Sekunden zwar erneut unter 59 Sekunden an, doch lagen mit Nic Fink (USA), Niccoló Martinenghi aus Italien und dem Niederländer Arno Kamminga gleich drei Schwimmer zeitgleich vor ihm auf dem Silberrang. Ihre Zeit von 58,72 Sekunden lag nur zwei Hundertstel über Matzeraths Deutschem Rekord von gestern und damit durchaus innerhalb seines Leistungsvermögens. Bei Halbzeit des Rennens lag der in Bochum trainierende Frankfurter noch voll auf Kurs und leicht unter seiner Bestzeit, doch am Ende könnte ihn der sehr lange Anschlag die entscheidenden Sekundenbruchteile gekostet haben.

Matzerath selbst bestätigte dies nach dem Rennen: "Ich würde sagen, es lag am Anschlag. Da musste ich leider ziemlich lang bleiben, das hat dann nicht ganz gepasst. Es war ein sehr knappes Rennen, ich nehme die Lektion mit fürs nächste Jahr." Zudem erklärte er: "Am Ende ist es die Leichtigkeit und der Spaß, die es dann möglich machen, sich nochmal zu steigern. Wenn man zu verbissen ran geht, dann läuft es meistens nicht. Ich versuche die Situation zu genießen und mir nochmal klar zu machen, dass ich hier gerade auf der Weltbühne performen darf. Die Halle ist ausgebucht und das motiviert mich nochmal sehr."

Zu Gold schwamm an der Spitze des Feldes ungefährdet der Chinese Quin Haiyang mit einem neuen Asienrekord von 57,69 Sekunden. Er ist damit hinter dem nicht in Japan startenden Adam Peaty (56,88) der zweitschnellste Schwimmer aller Zeiten über die 100m Brust.

Im zweiten Herren-Finale des Tages triumphierte der Italiener Thomas Ceccon über die 50m Schmetterling in starken 22,68 Sekunden und sorgte damit für einen neuen Landesrekord. Besonders beachtenswert: Nur eine halbe Stunde vorher hatte er das Halbfinale über seine Weltrekordstrecke 100m Rücken bestritten und war dort als Zeitschnellster weitergekommen. Nach Silber in der Staffel gestern und Gold heute hat er somit schon am dritten Tag die Chance auf seine dritte Medaille. Hinter ihm landete der aufstrebende Portugiese Diogo Ribeiro mit ebenfalls neuem Landesrekord (22,80) auf Platz zwei, Bronze ging an den Franzosen Maxime Grousset, der in 22,82 leicht hinter seinen Leistungen von gestern zurückblieb.

In den Finals der Damen gab es auch für Angelina Köhler einen fünften Platz. Mehr dazu hier: In der Weltspitze angekommen: Angelina Köhler stellt im WM-Finale Deutschen Rekord ein

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