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(31.03.2023) Sein Ticket für die Weltmeisterschaften 2023 hat Florian Wellbrock zwar schon sicher, trotzdem legt er beim seit heute laufenden WM-Qualifikationswettkampf in Magedburg alles andere als den Schongang ein. Über die 1500m Freistil schickte der Olympiasieger am Freitag ein Achtungszeichen in Richtung seiner internationalen Konkurrenz.

Mit einer Zeit von 14:40,18 Minuten lieferte Wellbrock die weltweit mit Abstand bisher schnellste Zeit des Jahres ab. Im Fahrwasser des mehrfachen Weltmeisters schwamm sein Teamkollege Lukas Märtens in 14:55,45 Minuten auf den zweiten Platz der aktuellen Weltrangliste und zudem unter die Normzeit zur Qualifikation für die Schwimm-WM 2023 (15:00,99).

Zwar ist Märtens über die 200 und 400m Freistil bereits fürs deutsche WM-Team gesetzt. Über die 1500m ist dies aber nicht der Fall. Hier scheint sich ein spannender Kampf um den zweiten WM-Startplatz hinter Florian Wellbrock abzuzeichnen, denn neben Märtens blieb in Magdeburg auch Oliver Klemet in 14:59,06 Minuten unter der WM-Normzeit. Durchaus beeindruckend: Das deutsche Trio belegt damit die ersten drei Plätze der Weltrangliste, in der an vierter Stelle der Ukrainer Mykhailo Romanchuk rangiert, der bekanntlich ebenfalls in Magdeburg trainiert.

Dass die Trainingsgruppe von Coach Bernd Berkhahn die Höhenluft im grade erst beendeten Trainingslager mal wieder zu nutzen wusste, stellte am Freitag auch Isabel Gose unter Beweis. Über die 800m Freistil überzeugte sie mit einer Zeit von 8:23,03 Minuten. Sie ist über diese Strecke für die WM zwar ohnehin bereits gesetzt, mit ihrer Zeit blieb Gose aber auch klar unter der WM-Norm (8:26,71) und war schneller als bei ihrem Auftritt im Finale der Weltmeisterschaften 2022. Hinter ihr schlug mit Leonie Märtens ein weiteres vielversprechendes Magdeburger Ausdauertalent mit einer schnellen Zeit an. Ihre Leistung von 8:34,26 Minuten bescherte der 19-Jährigen eine Normzeit für die in diesem Jahr erstmals stattfindende U23-Europameisterschaft.

Schnell ging es zum Auftakt des Meetings in Magdeburg auch über die Sprintstrecken zu. Über die 50m Schmetterling wackelte Angelina Köhler mit Zeiten von 25,75 und 25,84 Sekunden kräftig am Deutschen Rekord, den Aliena Schmidtke in 25,68 Sekunden bei der Schwimm-WM 2017 in Budapest aufgestellt hatte. Bei den Herren war Köhlers Teamkollege Ole Braunschweig in 25,05 Sekunden über die 50m Rücken flott unterwegs.

Einen Rückschlag gab es derweil bereits vor Beginn des Wettkampfes zu vermelden: Sarah Wellbrock kündigte an, auch in dieser Saison keinen Versuch auf die WM-Qualifikation unternehmen zu wollen. Als Grund gab die Olympia-Dritte von Tokio langwierige Schulterprobleme an. Bereits im vergangenen Jahr hatte Wellbrock eine Pause eingelegt, damals um sich auf ihr Jurastudium zu konzentrieren. Somit sorgen derzeit ihre Magdeburger Trainingskollegen für Wellen im Becken der Elbeschwimmhalle. Wir dürfen gespannt sein, welche Leistungen in den kommenden Tagen noch folgen werden.

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