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(07.07.2022) Was für ein starker Auftritt: In einem hart umkämpften Finale hat sich Nina Sandrine Jazy bei den Junioren-Europameisterschaften in Rumänien den Titel über die 50m Freistil gesichert!

In 25,22 Sekunden schlug die Essenerin zwölf Hundertstel vor der Rumänin Bianca Costea an und sorgte damit für den bisher größten Triumph ihrer Karriere. Für das deutsche Team war es die erste Goldmedaille bei der Junioren-EM 2022 und für Jazy eine neue Bestzeit. Sie kam damit bis auf drei Hundertstel an den von Angelina Köhler gehaltenen deutschen Altersklassenrekord bei den 17-Jährigen heran.

Die junge Kraulspezialistin hatte zum Auftakt der Junioren-EM bereits Bronze mit dem 4x100m Freistilteam geholt und auch heute stand für sie ein Staffeleinsatz auf dem Programm. Gemeinsam mit Julia Barth, Marian Plöger und Lisa-Marie Finger schwamm Jazy als Teil der 4x200m Freistilstaffel (8:21,04) auf Platz fünf. Den Sieg sicherte sich das Team aus Ungarn in 7:59,04 Minuten. Um in den Kampf um die Medaillen eingreifen zu können, hätte das deutsche Quartett mehr als sieben Sekunden schneller sein müssen.

Deutlich näher dran am Podest war heute Levin Peschlow. Über die 1500m Freistil musste sich der Hannoveraner in 15:15,96 Minuten nur 7,1 Zehntel hinter den Podestplätzen mit Rang vier zufrieden geben. Dennoch war es ein starker Auftritt des 17-Jährigen, der seine persönliche Bestzeit um satte neun Sekunden steigerte. Gold ging an das Team der Gastgeber in Person von Vlad-Stefan Rancu (15:05,47).

Vor ihrem Einsatz in der langen Kraulstaffel stand Lisa-Marie Finger heute bereits im Finale über die 100m Schmetterling auf dem Block und belegte hier Platz acht (1:01,39). Zur neuen Junioren-Europameisterin krönte sich Roos Vanotterdijk aus Belgien, die in 57,85 Sekunden nur hauchdünne drei Hundertstel vor Lana Pudar aus Bosnien und Herzegowina anschlug. Das Finale über die 200m Lagen der Herren ging ohne deutsche Beteiligung über die Bühne. Den Sieg schnappte sich in 2:00,68 Minuten der Türke Sanberk Yigit Oktar.

In den Halbfinals am Donnerstag gab es für die deutschen Youngsters keine Endlauftickets. Über die 200m Brust landeten Saskia Blasius (2:32,72) und Jette Koch (2:33,30) auf den Plätzen 11 und 14. Lukas Klos steigerte sich im Vergleich zum Vorlauf über die 50m Freistil in 23,00 Sekunden auf Platz zwölf. Gleiches gilt für Mathis Schönung (2:18,65), der über die 200m Brust ebenso Zwölfter wurde wie Oskar Dementiev (54,29) über die 100m Schmetterling. Im mit 17 Schwimmern besetzten Halbfinale über die 200m Rücken kam Oskar Schildknecht (2:04,78) nicht über Rang 17 hinaus. 

Nach drei Wettkampftagen hat das deutsche Team damit nun drei Medaillen auf dem Konto. Neben dem Sieg von Nina Sandrine Jazy und Bronze der Krauldamen hatte gestern Julia Barth Bronze über die 1500m Freistil geholt.

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