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(25.11.2021 | Bild: ISL) Christian Diener und sein Team London Roar schwimmen in der International Swimming League dem Finale entgegen. In ihrem letzten Match der Playoffs liegt die Mannschaft aus Großbritannien zur Halbzeit mit 280 Punkten knapp vor Energy Standard (264). Dahinter ist auch LA Current (221) noch in Schlagdistanz, wohingegen das vierte Team dieses Matches, DC Trident (141,5), wohl am Freitag nur schwerlich die rote Laterne wird abgeben können. 

Erneut lieferte Christian Diener für seine Mannschaft fleißig Punkte ab: Über die 200m Rücken kam der Potsdamer in 1:49,66 Minuten bis auf wenige Zehntel an den Deutschen Rekord heran, den er am zurückliegenden Wochenende aufstellte. Schneller war heute nur der 2016er Olympiasieger Ryan Murphy, der in 1:48,10 Minuten eine bärenstarke Zeit ins Becken brachte. Wenig später stellte der US-Star erneut seine Qualitäten unter Beweis. Über die 50m Rücken sorgte Murphy - heute bei LA Current der herausragende Schwimmer - in 22,53 Sekunden für einen neuen Ligarekord. Diener belegte in dem stark besetzten Rennen in 23,15 Sekunden den fünften Platz. Zum Abschluss des Abschnitts führte er zudem seine Londoner Lagenstaffel in 50,47 Sekunden an und wurde am Ende mit dem Quartett Fünfter. Zwar sicherte sich Energy Standard hier den Sieg und damit den Vorteil für die Wahl der Schwimmart im morgigen KO-Event. Dieses Privileg konnten sich bei den Damen wiederum die Lagenstaffeln von London erkämpfen, die damit auch dafür sorgten, dass ihre Mannschaft die Führung des Zwischenklassements behalten konnte.

Energy Standard kann sich derweil auch in diesem Match mal wieder auf seine Superstars verlassen. Groß auftrumpfen konnte erneut Sarah Sjöström, die über die 50m Freistil wie schon in der vergangenen Woche am Weltrekord wackelte. In 23,12 Sekunden fehlten ihr diesmal nur 19 Hundertstel - und dabei hatte sie schon Siege über die 100m Schmetterling und mit der 4x100m Freistilstaffel in den Knochen. Stark präsentierte sich auch erneut ihr Teamkollege Ilya Shymanovich. Über die 50m Brust kam er in 25,47 Sekunden zwar nicht ganz an die Leistung von 25,25 Sekunden heran, mit der er zu Beginn des Monats den Weltrekord einstellte. Der Schwimmer aus Belarus packte damit aber heftige 30 Punkte auf das Energy-Konto. Sechs seiner sieben Konkurrenten konnte er dank der Jackpotregel die Punkte abziehen! Zudem hatte er maßgeblichen Anteil daran, dass Energy den Sieg in der Lagenstaffel holte.

Mehrere Einsätze gab es heute auch für Annika Bruhn. Für ihre Crew von DC Trident steht bereits fest, dass es nichts mehr mit dem Ligafinale wird. Zwar gab es heute keinen Sieg, trotzdem setzte das Team immer mal kleine Achtungszeichen, so zum Beispiel über die 4x100m Freistil der Damen. Mit Schlussschwimmerin Bruhn (53,27) holte das Quartett aus DC hier einen starken zweiten Platz. Zudem startete die Neckarsulmerin über die 100m Schmetterling (8. - 59,42) und in der Lagenstaffel (8. - 53,61).

London und Energy Standard sind damit schon so gut wie im Finale. Ein Ausscheiden wäre nur möglich, wenn eines der beiden Teams Vierter wird. Für Spannung im Kampf um die Finalplätze sorgt aber LA Current. Das Team von der US-Westküste muss vorlegen, da die direkten Konkurrenten im Kampf um den vierten Finalplatz, die Toronto Titans, erst am Samstag und Sonntag dran sind. Toronto hat in der Playoff-Tabelle einen Punkt Rückstand und die schlechtere Bilanz in den direkten Vergleichen. Das heißt, die Mannschaft von Marius Kusch und Fabian Schwingenschlögl muss in ihrem Match am Wochenende mindestens zwei Plätze besser abschneiden, als LA morgen. Für Current heißt das: Schaffen sie es, sich auf Platz zwei des Matches zu schieben, sind auch sie sicher weiter. Energy und London sollten sich also vorsehen!

Die Schnellsten an Tag 1 des 5. Matches in den ISL-Playoffs:

  • 100m Schmetterling (w): SJOSTROM Sarah ENS - 55.51
  • 100m Schmetterling (m): SHIELDS Tom LAC - 48.99
  • 200m Rücken (w): SHKURDAI Anastasiya ENS - 2:01.77
  • 200m Rücken (m): MURPHY Ryan LAC - 1:48.10
  • 200m Brust (w): LAZOR Annie LON - 2:18.90
  • 200m Brust (m): SHYMANOVICH Ilya ENS - 2:02.66
  • 4x100m Freistil (w): Energy Standard 3:27.73
  • 50m Freistil (m): CHALMERS Kyle LON - 20.82
  • 50m Freistil (w): SJOSTROM Sarah ENS - 23.12 
  • 200m Lagen (m): SCOTT Duncan LON - 1:52.23
  • 200m Lagen (w): PICKREM Sydney LON - 2:06.50
  • 50m Brust (m): SHYMANOVICH Ilya ENS - 25.47
  • 50m Brust (w): ATKINSON Alia LON - 29.19
  • 4x100m Freistil (m): LON - London Roar - 3:04.47
  • 50m Rücken (w): TOUSSAINT Kira LON - 26.09
  • 50m Rücken (m): MURPHY Ryan LAC - 22.53
  • 400m Freistil (w): HAUGHEY Siobhan ENS - 3:58.44
  • 400m Freistil (m): DEAN Tom LON - 3:40.20
  • 4x100m Lagen (w):  London Roar - 3:47.48
  • 4x100m Lagen (m): Energy Standard - 3:21.36