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(26.11.2021) Stolze 178 Seiten umfasst der Koalitionsvertrag der angehenden Regierungsparteien SPD, Grüne und FDP. Ein echter Wälzer, doch auch für das Schwimmvolk der Republik lohnt sich ein Blick in das Papier, das die Vorhaben der Ampelkoalition für die kommenden vier Jahre ankündigt: Investitionen in Schwimmbäder werden gleich mehrfach erwähnt.

"Wir erarbeiten unter breiter Beteiligung einen „Entwicklungsplan Sport“ und weiten die Offensive für Investitionen in Sportstätten von Kommunen und Vereinen (...) aus und berücksichtigen insbesondere Schwimmbäder stärker", schreiben die Parteien. Zudem heißt es: "Zur Stärkung des Zusammenhalts werden die Investitions- und Sanierungsprogramme im Bereich des Sports und der Kultur (z. B. Sportstätten, Schwimmbäder, Bibliotheken) vereinfacht und aufgestockt."

Angesichts der zahlreichen Projekte mag das zunächst nicht nach allzu viel klingen, dennoch ist es historisch: Es ist das erste Mal überhaupt, dass Investitionen in Schwimmstätten in einem Koalitionsvertrag auf Bundesebene überhaupt erwähnt werden. Dementsprechend positiv ist man auch beim Deutschen Schwimm-Verband gestimmt.

"Wir begrüßen es sehr, dass Schwimmen als Sport und Kulturgut nun gesellschaftspolitisch stärker gewichtet werden soll. Wir als Verband fordern das seit Langem“, erklärte DSV-Präsident Marco Troll am späten Donnerstag in einer Verbandsmitteilung dazu.

Neben den Investitionen nehmen die Parteien noch weitere Aspekte der Sportwelt in den Blick. Das umstrittene Potenzialanalysesystem (PotAS) für den Spitzensport soll "weiterentwickelt", sprich überarbeitet werden. Zudem will man den Aufbau eines unabhängigen Zentrums für Safe Sport unterstützen, um damit den Kampf gegen physische, psychische und insbesondere sexualisierte Gewalt im Sport zu stärken. Auch Forschungsprojekte zur Dopingvergangenheit Deutschlands wurden angekündigt. 

Wie immer, wenn eine neue Regierung die Geschäfte aufnimmt, gilt: Die Koalitionäre werden sich an ihren Plänen messen lassen müssen. Letztlich kommt es darauf an, welche der Vorhaben tatsächlich umgesetzt werden.