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(21.11.2021) Kaum eine Playoff-Konstellation der International Swimming League erschien auf dem Papier so attraktiv wie Match 4: Mit LA Current, London Roar sowie Titelverteidiger Cali Condors waren gleich drei der vier Finalisten der beiden Premiere-Saisons vertreten. Und es war das erwartet packende Match: Das 50-Punkte-Polster der Briten vom Vortag schmolz zwischenzeitlich auf 15 Punkte herab, sodass es zum Ende hin nochmals spannend wurde. Unter anderem dank einer starken Performance von Christian Diener sicherten sich seine Löwen jedoch in den abschließenden Skin-Rennen mit 534,5 Punkten den Sieg vor den Cali Condors (474,5 Punkte), LA Current (438,5 Punkte) und Team Iron (324,5 Punkte)

Damit krönte der deutsche Nationalschwimmer ein starkes Wochenende, an dem er bereits gestern zwei neue nationale Rekorde über die 100m und 200m Rücken aufstellen konnte. In den in seiner Hauptlage ausgetragenen Skin-Rennen überzeugte Diener mit Platz eins in Runde eins und Platz zwei in Runde zwei und qualifizierte sich souverän für das abschließende Finale. Lediglich hier war Olympiasieger Ryan Murphy eine Nummer zu groß, der den längeren Atem bewies und mit etwas mehr als einer halben Sekunde Vorsprung den ersten Platz für sein Team aus LA gewinnen konnte.

Knapp eine Stunde zuvor startete Christian Diener nach seinem herausragenden Rennen am Vortag über die 100m Rücken den nächsten Rekordversuch. In 50,13 Sekunden blieb er jedoch knapp eine halbe Sekunde über seiner neu aufgestellten Bestmarke. Platz zwei im stark besetzten Feld, ebenfalls hinter Ryan Murphy (49,51 Sekunden), beweist allerdings, dass auch diese Zeit hoch einzuordnen ist und der Potsdamer zweifellos in der Weltspitze mithalten kann.

Bei den ebenfalls in Rückenlage geschwommenen Skins der Damen kam es in der letzten Runde zum Duell zwischen Minna Atherton (London Roar) und Olivia Smoliga (Cali Condors). Das extrem enge Rennen, bei dem die beiden Rückenspezialistinnen lediglich 15 Hundertstelsekunden trennte, konnte die Australierin Atherton für sich entscheiden.

Standesgemäß zurück meldete sich auch Condors-Star Caeleb Dressel bei seinem ISL-Comeback. Nachdem er am gestrigen Tag noch mit einigen Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen hatte, sicherte er sich heute über die 100m Lagen in 51,67 Sekunden den Sieg. Über die 4x100m Lagen mixed wurde Dressel in die schwächere Staffel gesetzt und führte sein Quartett als Schmetterling-Schwimmer beim Sieg seiner Teamkollegen auf Platz 5 (Splitzeit: 50,76 Sekunden). 

Nicht nur die Skins sorgten am Sonntag für interessante Rennen. Über die 400m Lagen lieferte so zum Beispiel Kathrin Demler eine weitere starke Leistung in der ISL ab. In 4:35,35 Minuten stellte sie eine neue persönliche Bestleistung auf und schwamm damit auf Rang vier. Die anderen beiden Deutschen im Team der Condors, Leonie Kullmann und Marie Pietruschka waren am Sonntag nicht im Einsatz.

Über die 100m Brust konnten beim Sieg von Nic Fink (56,51 Sekunden) auch die beiden Österreicher Bernhard Reitshammer (Team Iron) und Christopher Rothbauer (LA Current) überzeugen. Mit Rang 2 und 3 sicherten sie wichtige Punkte für ihre jeweiligen Mannschaften. Ihre Klasse über die 50m Schmetterling bewiesen Reitshammers Teamkollegen Ranomi Kromowidjojo (24,77 Sekunden) und Nicholas Santos (21,98 Sekunden). Bei den einzigen beiden Siegen des Iron-Teams konnte insbesondere Santos ein Ausrufezeichen setzen und holte nicht nur ganze 24 Punkte für sein Team, sondern verfehlte seinen eigenen Weltrekord um lediglich zwei Zehntelsekunden.

Dennoch musste sich das Team Iron letztlich deutlich abgeschlagen mit Platz vier zufriedengeben. Damit haben sie mit nur zwei Punkten aus zwei Playoff-Matches keine Chance mehr, sich für das große ISL-Finale zu qualifizieren. Anders sieht es für das Spitzentrio aus: London (7 Punkte), Cali (7 Punkte) und LA (6 Punkte) haben nach wie vor beste Möglichkeiten, auch bei der dritten Auflage der Schwimmliga im Finale dabei zu sein.

Die Schnellsten des zweiten Wettkampftages im Playoff-Match 4 der ISL 2021:

  • 100m Freistil (w): Emma McKeon (LON) 51,51
  • 100m Freistil (m): Kyle Chalmers (LON) 45,70
  • 200m Schmetterling (w): Hali Flickinger (CAC) 2:04,62
  • 200m Schmetterling (m): Eddie Wang (CAC) 1:50,83
  • 100m Rücken (w): Kira Toussaint (LON) 55,45
  • 100m Rücken (m): Ryan Murphy (LAC) 49,51
  • 100m Lagen (w): Beryl Gastaldello (LAC) 57,87
  • 100m Lagen (m): Caeleb Dressel (CAC) 51,67
  • 100m Brust (w): Lilly King (CAC) 1:03,35
  • 100m Brust (m): Nic Fink (CAC) 56,51
  • 50m Schmetterling (w): Ranomi Kromowidjojo (IRO) 24,77
  • 50m Schmetterling (m): Nicholas Santos (IRO) 21,98
  • 200m Freistil (w): Freya Anderson (LON) 1:53,17
  • 200m Freistil (m): Kyle Chalmers (LON) 1:41,68
  • 4x100m Lagen (mixed): Cali Condors 3:33,79
  • 400m Lagen (w): Sydney Pickrem (LON) 4:30,76
  • 400m Lagen (m): Duncan Scott (LON) 4:00,37
  • 50m Rücken Skins (w): Minna Atherton (LON)
  • 50m Rücken Skins (m): Ryan Murphy (LAC)