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(19.11.2021) Was für ein zweiter Wettkampftag! Alle vier Teams zeigten im dritten Match der ISL-Playoffs starke Leistungen und kämpften um jeden Punkt. Auch deswegen durften wir den zweiten Weltrekord der diesjährigen ISL-Saison sehen. Am Ende des Wettkampfes konnte Energy Standard mit 583 Punkten das Match souverän gewinnen. Dahinter entstand ein sehr enger Dreikampf, der erst im letzten Rennen entschieden wurde. Das kanadische Team, die Toronto Titants (407) platzierte sich letztlich aufgrund der Skins knapp vor den Aqua Centurions (390) aus Italien. Die starke Aufholjagd von DC Trident (383) wurde am Ende nicht belohnt. Nur acht Hundertstel im Skins Finale der Herren trennten die Amerikaner von einem geteilten dritten Platz. 

Das Highlight des Tages war der WELTREKORD von Ilya Shymanovich! Nachdem sich der Weißrusse gestern über die 50m Brust um eine Hundertstel geschlagen geben musste, lieferte er heute die perfekte Antwort über die doppelte Distanz. In 55,32 Sekunden unterbot er seinen eigenen Weltrekord (55,34) aus dem letzten Jahr um zwei Hundertstelsekunden. Da konnten auch die sonst so dominanten Bruststars von Aqua Centurions, Arno Kamminga (56,26) und Nicolo Martinenghi (56,62), nicht dagegenhalten. Fabian Schwingenschlögl wurde starker Vierter (57,03) in diesem Weltrekordrennen. Mehr dazu hier: Weltrekord! Shymanovich knackt 100m-Brust-Bestmarke in den ISL-Playoffs

Neben Shymanovich konnten auch die anderen Energy Standard Stars um Sarah Sjöström und Siobhan Haughey überzeugen. Besonders Haughey ließ ihren Konkurrentinnen keine Chance. Zunächst konnte sie über die 100m Freistil in 51,11 Sekunden souverän gewinnen. Über die doppelte Distanz schaffte sie es dennoch eine Schippe draufzulegen. In 1:50,66 Minuten schwamm sie eine neue persönliche Bestzeit, die schnellste Zeit der ISL-Saison und kratzte zudem am Weltrekord (1:50,43) von Teamkollegin Sjöström, welchen sie nur um knapp zwei Zehntel verpasste. Sjöström wiederum dominierte am Ende des Tages die Freistil-Skins und sicherte sich mit brutalen 87,5 Punkten auch den MVP-Titel des Matches.

Lange Zeit sah es so aus, als ob das italienische Team Aqua Centurions für eine Überraschung sorgen könnte und sich den Platz hinter Energy Standard und somit vor Toronto im Gesamtranking sichern würde. Obwohl die Italiener mehr Einzelsiege verbuchten als die direkten Konkurrenten aus Kanada, schaffte es Aqua nie sich weit genug abzusetzen. Vor den Skins Rennen trennten lediglich fünf Punkte die zwei Mannschaften. Nachdem Kasia Wasick für Toronto im KO-Wettbewerb der Damen den zweiten Platz einfuhr, hatten die Kanadier wieder die Oberhand. Dadurch, dass sich keiner der italienischen Herren für die zweite Runde qualifizieren konnte, stand den Titans Platz Zwei sicher zu. Fabian Schwingenschlögl (57,49) und Marius Kusch (51,25) konnten mit der 4x100m Mixed-Lagenstaffel als Vierte ebenfalls Punkte beisteuern. Zudem war Kusch auf als Fünfter über die 50m Schmetterling (22,81) zu sehen.

Ein ähnliches Kunststück wie Haughey gelang auch Aleksandr Shchegolev für DC Trident. Er triumphierte ebenfalls über beide Freistilstrecken in 46,38 Sekunden bzw. 1:41,01 Minuten, wurde Zweiter im Skins-Finale und führte damit ein erstaunlich starkes Herrenteam an. Unter anderem gewann auch Mark Nikolaev (49,69) souverän die 100m Rücken vor dem Olympiasieger und Favoriten Evgeny Rylov (50,17) und holte damit 24 Punkte für sein Team. Die 4x100m Mixed-Lagenstaffel mit Schlussschwimmerin Annika Bruhn (53,27) konnte auf Platz drei schwimmen. Trotz vieler starken Leistungen, den zweitmeisten Einzelsiegen und einer beeindruckenden Aufholjagd musste sich das amerikanische Team am Ende mit Platz Vier zufriedengeben.

Am Samstag geht das Schwimmspektakel in der ISL direkt weiter. Im vierten Match versucht der Titelverteidiger aus Kalifornien, Cali Condors, sich den zweiten Playoff-Erfolg in dieser Saison zu holen. Konkurrenz bekommt das Team unter anderem von der zweiten amerikanischen Mannschaft, LA Current, welches ebenfalls auf der Erfolgswelle weiterschwimmen will und versucht, sich seinen zweiten Sieg zu sichern. Zudem ist auch Vorjahresfinalist, London Roar mit von der Partie, sowie das Team Iron, das alles dafür geben wird, der Außenseiterrolle nicht gerecht zu werden. 

Die Schnellsten des zweiten Tages (Match 14):

  • 100m Freistil (w): 51,11 Siobhan Haughey (ENS)
  • 100m Freistil (m): 46,38 Aleksandr Shchegolev (DCT)
  • 200m Schmetterling (w): 2:05,86 Laura Stephens (TOR)
  • 200m Schmetterling (m): 1:51,74 Zach Harting (DCT)
  • 100m Rücken (w): 55,77 Kylie Masse (TOR)
  • 100m Rücken (m): 49,69 Mark Nikolaev (DCT)
  • 100m Lagen (w): 57,94 Mariia Kameneva (AQC)
  • 100m Lagen (m): 51,15 Kliment Kolesnikov (ENS)
  • 100m Brust (w): 1:04,89 Martina Carraro (AQC)
  • 100m Brust (m): 55,32 Ilya Shymanovich (ENS)
  • 50m Schmetterling (w): 24,75 Sarah Sjöström (ENS)
  • 50m Schmetterling (m): 22,47 Matteo Rivolta (AQC)
  • 200m Freistil (w): 1:50,66 Siobhan Haughey (ENS)
  • 200m Freistil (m): 1:41,01 Aleksandr Shchegolev (DCT)
  • 4x100m Lagen (mixed): 3:33,11 Energy Standard
  • 400m Lagen (w): 4:26,75 Bailey Andison (DCT)
  • 400m Lagen (m): 4:01,72 Ilia Borodin (AQC)
  • 50m Freistil Skins (w): Sarah Sjöström (ENS)
  • 50m Freistil Skins (m): Kliment Kolesnikov (ENS)