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(13.11.2021) Nachdem sich gestern die Cali Condors bereits den ersten Sieg gesichert haben, ging er heute in der International Swimming League direkt weiter mit dem ersten Abschnitt des zweiten Matches der diesjährigen Playoffs in Eindhoven. Mit von der Partie waren die Vorjahresfinalisten LA Current und London Roar mit dem deutschen Rückenstar Christian Diener. Konkurrenz bekamen sie heute durch das Überraschungsteam der Saison, die Toronto Titans um Marius Kusch und den formstarken Fabian Schwingeschlögl, sowie vom italienischen Team Aqua Centurios. Nach dem ersten Wettkampftag führt London Roar souverän mit 280,5 Punkte. Dahinter liegt LA Current (246 Pkt.) knapp vor den Toronto Titans (231,5 Pkt.). Die Centurions haben mit 138 Punkten bereits einen fast unaufholbaren Rückstand.

Die deutschen Schwimmer zeigten einmal mehr, dass sie wichtige Punkte für ihre Teams einfahren können. Diener holte sich in 1:50,14 Minuten den zweiten Platz über die 200m Rücken und führte dieses Rennen bis zur 150m Wende sogar an. Am Ende musste er sich nur dem Olympiasieger Ryan Murphy (1:48,43) geschlagen geben, der den LA Current in seinem ersten Rennen seit den Olympischen Spielen direkt wieder beeindruckende 24 Punkte sicherte. Zudem schwamm Diener in 23,16 Sekunden über die kürzeste Rückenstrecke auf den vierten Platz. Der Sieg hier ging erneut an Murphy (22,79).

Ebenfalls stark präsentierte sich Fabian Schwingenschlögl. Er wurde sowohl über die Sprintdistanz 50m Brust (26,10), als auch über die längere Strecke 200m Brust (2:05,05) Dritter und verhalf damit den Toronto Titans zu dieser guten Gesamtplatzierung. Auch Kusch sammelte über die 100m Schmetterling in 50,88 Sekunden als Sechster Punkte für sein Team. Zudem schwamm er mit einem Split von 47,60 Sekunden in der 4x100m Freistil Staffel den Titans zu einem geteilten dritten Platz.

Alle drei deutschen Schwimmer waren auch in der 4x100m Lagen Staffel am Tagesende zu sehen. Hier führte Schwingenschlögl mit dem zweitschnellsten Brustsplit des Feldes (56,24) seine Staffel zu einem guten vierten Platz. Kusch war ebenfalls Teil dieser Staffel und absolvierte die Schmetterlingstrecke in 51,25 Sekunden. Die Londoner B-Staffel um Christian Diener, der als Startschwimmer eine starke Zeit von 50,45 Sekunden vorlegte, wurde am Ende Siebter.

Ausschlaggebend für die souveräne Londoner Führung war heute vor allem ein Aspekt: Das britische Team sicherte sich in allen vier Staffelevents des Tages den Sieg und mit ihnen drei Mal jeweils gigantische 38 Punkte. Besonders das letzte Rennen des Tages, die 4x100m Lagenstaffel der Herren, war an Spannung kaum zu überbieten. Hier schwamm der frischgebackene Weltrekordhalter über die 100m Freistil, Kyle Chalmers, als Schlussschwimmer einen fantastischen Split von 45,38 Sekunden und ließ somit die direkten Konkurrenten aus LA um drei Hundertstelsekunden hinter sich. Zuvor hatte er sich bereits als Startschwimmer der 4x100m Freistilstaffel (46,04) und im Einzelrennen über die 50m Freistil (21,10) den Sieg geholt.

Neben London hat LA Current die besten Aussichten für den morgigen Tag, obwohl sie heute nur vier Siege einfahren konnten. Diese hatten es aber in sich. Außer Murphy gewann z.B. Imogen Clark in 29,32 Sekunden überraschend die 50m Brust der Damen und verwies hier unter anderem die Weltrekordhalterin Alia Aktinson (29,54) auf den zweiten Platz. Zudem brachte ihr dieser eine Sieg 19 Punkte. Ein ähnliches Spektakel gab es auch auf der Männerseite. Hier holten sich Nicolo Martinenghi (25,78) und Fabio Scozzoli (25,90) einen Doppelsieg für die Aqua Centurios. Auch Martinenghi erhielt hier 19 Punkte für ein Rennen. Toronto holte sich insgesamt fünf Siege, unter anderem Luc Kroon (3:40,96) auf den finalen Metern über die 400m Freistil der Herren. Deshalb dürfen sie weiterhin auf eine starke Gesamtplatzierung hoffen.

Nachdem London Roar sich morgen auch die Lage für die Skins aussuchen darf, ist abzuwarten, ob sie sich den Gesamtsieg noch nehmen lassen. Zudem dürften sie versuchen, sich auch den letzten Staffelsieg zu sichern und somit 5 von 5 Staffeln zu gewinnen. Dahinter sieht das Rennen wesentlich spannender aus. Wenn die Titans sich weiterhin so stark präsentieren, könnten sie dem amerikanischen Team aus LA gefährlich werden. Dieses muss aufpassen, nicht zu abhängig von den vielen Punkten ihres Rückenstars Ryan Murphy zu werden.

Die Schnellsten des ersten Playoff Tages (Match 13):

  • 100m Schmetterling (w): 55,57 Emma McKeon (LON)
  • 100m Schmetterling (m): 49,47 Tom Shields (LAC)
  • 200m Rücken (w): 2:01,45 Kylie Masse (TOR) 
  • 200m Rücken (m): 1:48,43 Ryan Murphy (LAC)
  • 200m Brust (w): 2:19,11 Annie Lazor (LON)
  • 200m Brust (m): 2:02,52 Arno Kamminga (AQC)
  • 4x100m Frei (w): 3:28,04 London Roar
  • 50m Freistil (m): 21,10 Kyle Chalmers (LON)
  • 50m Freistil (w): 23,46 Kasia Wasick (TOR)
  • 200m Lagen (m): 1:52,86 Alberto Razzetti (TOR)
  • 200m Lagen (w): 2:06,46 Sydney Pickrem (LON)
  • 50m Brust (m): 25,78 Nicolo Martinenghi (AQC)
  • 50m Brust (w): 29,32 Imogen Clark (LAC)
  • 4x100m Freistil (m): 3:05,43 London Roar
  • 50 Rücken (w): 25,91 Kira Toussaint (LON)
  • 50m Rücken (m): 22,79 Ryan Murphy (LAC)
  • 400m Freistil (w): 3:59,30 Summer McIntosh (TOR)
  • 400m Freistil (m): 3:40,96 Luc Kroon (TOR)
  • 4x100m Lagen (w): 3:47,17 London Roar
  • 4x100m Lagen (m): 3:23,58 London Roar

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