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(13.11.2021 | Bild: Giorgio Scala / Deepbluemedia / Insidefoto via ISL) Es war ein packendes Duell bis zum letzten Event: Die Cali Condors haben zum Auftakt der Playoffs in der International Swimming League das Team Energy Standard knapp bezwungen. Im Aufeinandertreffen der beiden bisherigen Champions hielten die "Dors" mit 534,5 Punkten ihre Konkurrenz von Energy nur 12,5 Punkte hinter sich. Im ebenfalls spannenden Rennen um den dritten Platz des ersten von sechs Playoff-Matches in Eindhoven distanzierte DC Trident (359,5) aus Washington knapp das ungarische Team Iron (340).

Die Entscheidung im Kampf im die Platzierungen fiel erst in den "Skins", wie KO-Events am Ende des Wettkampftages in der ISL genannt werden. Cali war zwar mit einer knappen Führung in den zweiten Tag des Matches gestartet. Doch gegen Ende des Abschnitts konnte Energy durch den Sieg in der gemischten 4x100m Lagenstaffel die Spitze des Rankings erobern. Vor den "Skins" betrug der Abstand der beiden Teams 27 Zähler zugunsten von Energy Standard. Dieser schrumpfte durch den Triumph der Condors-Schwimmerin Maike de Waard im in Rückenlage ausgetragenen KO-Wettbewerb der Damen auf nur noch 4,5 Pünktchen. 

Im Skins-Event der Herren wurde anschließend Freistil gesprintet und es ging erwartet eng zu: In der ersten Runde verpassten es beide Energy Standard Schwimmer sich unter den Top Vier zu platzieren. Auf Rang fünf verpasste der zuletzt bei der Kurzbahn-EM groß auftrumpfende Kliment Kolesnikov in 21,18 Sekunden das Weiterkommen um hauchdünne fünf Hundertstel - eine Vorentscheidung im Rennen um den Matchsieg. Da Cali-Sprinter Justin Ress es bis ins One-on-One-Finale des KO-Events schaffte und damit in jeder Runde Punkte sammelte, konnte sein Team noch gerade so an Energy vorbeiziehen. Den Sieg in den Skins trug der fürs Team Iron startende Thom de Boer davon. Damit wurde es im Rennen um Platz drei zwischen DC und Iron noch einmal spannend, doch der Vorsprung der Tridents war letztlich zu groß für das Team von Kapitänin und Iron Lady Katinka Hosszu, die selbst in Eindhoven nicht am Start war.

Auch vier deutsche Damen trugen zu den Erfolgen ihrer Teams bei. Für die Cali Condors punktete so zum Beispiel Kathrin Demler, die über die 400m Lagen in 4:35,60 Minuten eine neue Bestzeit ablieferte und damit als Vierte sieben Punkte auf das Konto von Cali packte. Angesichts des knappen Endergebnisses durchaus wichtige Zähler! Für ihre Teamkollegin Leonie Kullmann gab es im selben Rennen auf Rang acht in 4:44,56 Minuten zwar keine Punkte aber eine neue Bestzeit auf der Nebenstrecke. Über die 100m Lagen schlug die ebenfalls für die Condors startende Marie Pietruschka (1:01,92) ohne Punkte auf Platz acht an, profitierte dabei aber davon, dass ihre Zähler von ihrer Teamkollegin Beata Nelson gestohlen wurden, die das Rennen in 58,25 Sekunden nur eine Hundertstel vor der Energy-Schwimmerin Mary-Sophie Harvey gewann.

Für DC Trident war Annika Bruhn erneut mehrfach über die 100m Freistil am Start. In der gemischten Lagenstaffel verhalf sie dem zweiten DC-Quartett als Schlussschwimmerin zu Platz sieben (53,13) und im Einzel belegte sie Rang acht (53,59). 

Die Condors sorgten mit ihrem Sieg für einen kleinen Fingerzeig mit Blick auf das Finale Anfang Dezember, für das sie ebenso wie Energy Standard als Favoriten gelten. Das Aufeinandertreffen im Auftaktmatch der Playoffs war das einzige Mal, dass es die beiden Liga-Champions von 2019 bzw. 2020 in der Zwischenrunde miteinander zu tun bekommen. Dabei spielten beide noch ein wenig mit verdeckten Karten. Die Condors verzichteten auf den Einsatz ihres Superstars Caeleb Dressel. Bei Energy Standard wiederum fehlten Chad le Clos, Benedetta Pilato oder auch Florent Manaudou. Im Finale dürfte also alles offen sein - vorausgesetzt beide Teams qualifizieren sich. Die Konkurrenz wird versuchen, sie in den weiteren Playoff-Matches zu ärgern.

Im heute beginnenden zweiten Event der ISL-Zwischenrunde haben Cali und Energy aber erst einmal Pause. Dafür sind die Toronto Titans mit Fabian Schwingenschlögl und Marius Kusch sowie das Team London Roar mit Christian Diener gefordert. Sie treffen auf die Aqua Centurions und DC Trident. Ursprünglich sollten Schwingenschlögl und Co. auch kräftige Unterstützung durch die Deutsche Schwimm-Jugend auf den Zuschauerrängen bekommen. Daraus wird nun aber leider nichts, da neue Corona-Bestimmungen in den Niederlanden Publikum bei den ISL-Matches nicht mehr zulassen.

Die Schnellsten an Tag 2 des ersten Playoff-Matches in der ISL 2021:

  • 100m Freistil (w): Siobhan Haughey (ENS): 51.46
  • 100m Freistil (m): Kliment Kolesnikov (ENS): 46.11
  • 200m Schmetterling (w): Kelsi Dahlia (CAC): 2:05.44
  • 200m Schmetterling (m): Eddie Wang (CAC): 1:52.00
  • 100m Rücken (w): Ali Deloof (DCT): 56.81
  • 100m Rücken (m): Mark Nikolaev (DCT): 49.25
  • 100m Lagen (w): Beata Nelson (CAC): 58.25
  • 100m Lagen (m): Andrey Zhilkin (ENS): 52.33
  • 100m Brust (w): Lilly King (CAC): 1:03.62
  • 100m Brust (m): Ilya Shymanovich (ENS): 55.77
  • 50m Schmetterling (w): Sarah Sjostrom (ENS): 24.64
  • 50m Schmetterling (m): Nicholas Santos (IRO): 22.23
  • 200m Freistil (w): Siobhan Haughey (ENS): 1:51.17
  • 200m Freistil (m): Aleksander Shchegolev (DCT): 1:42.29
  • 4x100m Lagen (mixed): Energy Standard: 3:32.62
  • 400m Lagen (w): Bailey Andison (DCT): 4:29.60
  • 400m Lagen (m): Andreas Vazaios (DCT): 4:05.06
  • Skins (w - Rücken): Maaike de Waard (CAC)
  • Skins (m - Freistil): Thom de Boer (IRO)

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