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(12.11.2021 | Bild: ISL) Die nächste Runde der diesjährigen International Swimming League ist eröffnet! Am ersten Tag der ISL-Playoffs ging es im Becken bereits spannungsgeladen zur Sache. In mitreißenden Rennen zwischen den Titelverteidigern der Cali Condors, den Siegern der ersten ISL-Saison Energy Standard sowie Team Iron und DC Trident ging es am Donnerstag im niederländischen Eindhoven darum, sich schon einmal für das Anfang Dezember stattfindende Finale zu empfehlen. Mit am Start waren auch Leonie Kullmann, Kathrin Demler und Marie Pietruschka für die Cali Condors sowie Annika Bruhn für DC Trident. 

Wie im Vorfeld bereits erwartet wurde, war der erste Playoff-Abschnitt geprägt von einem packendem Zweikampf zwischen den Cali Condors um Lilly King und dem Team Energy Standard, für das unter anderem Sarah Sjöström startet. So trennen die beiden Mannschaften im Zwischenranking nach dem ersten Wettkampftag gerade einmal 17 Punkte. Mit 287 Punkten liegen die Titelverteidiger knapp an der Spitze des Klassements, gefolgt von Energy Standard (270), DC Trident (179) und Team Iron (164).

Kelsi Dahlia brachte die Condors direkt zu Beginn des Wettkampfes in Führung. Über die 100m Schmetterling entschied die US-Amerikanerin das Rennen in 55,45 Sekunden für sich und setzte sich somit unter anderem gegen Sarah Sjöstrom (56,22) durch.

Diese frühverdiente Führung konnte Energy Standard im Verlauf des Abschnittes nur ein einziges Mal übernehmen. Das gelang nachdem Ilya Shymanovich (25,60) und Felipe Lima (26,21) mit einem Doppelsieg über die 50m Brust souveräne 31 Punkte auf das Konto von Energy Standard buchen konnten. Doch über dieselbe Strecke legten die Condors-Damen Lily King (29,44) und Molly Hannis (29,53) unmittelbar nach und eroberten, ebenfalls mit einem Doppelsieg, die Punkteführung für ihr Team zurück.

Der Kampf um Platz eins blieb jedoch bis zum Ende spannend. Vor den abschließenden 4x100m Lagenstaffeln lagen die Condors, bei denen Caeleb Dressel zum Auftakt der Playoffs nicht am Start war, tatsächlich nur mit einem einzigen Punkt in Führung. Diese Staffeln spielen bei der ISL eine besonders entscheidende Rolle, da das jeweils erfolgreichste Team das letzte Wort hat, in welcher Schwimmart die sogenannten "Skins", also die 50m-KO-Rennen am zweiten Tag, ausgetragen werden. In Anbetracht der Punkte, die es bei den "Skins" zu holen gibt, stellt das einen nicht zu unterschätzenden Vorteil dar. Dieser gebührt nun den Cali Condors, die sowohl bei den Frauen als auch den Männern triumphieren konnten. In der Lagenstaffel der Männer überraschte vor allem das Team DC Trident mit einem zweiten Platz und konnte so nicht nur wichtige Punkte im Duell mit Team Iron sammeln, sondern gleichzeitig Energy Standard wertvolle Punkte stehlen.

Die deutschen Schwimmerinnen waren am Donnerstag mehrfach im Einsatz. Gleich über zwei Strecken ins Wasser springen durfte Kathrin Demler für die Cali Condors. Über die 200m Lagen wurde Demler in 2:09,65 Minuten Sechste, über die 200m Rücken musste sie sich in 2:10,87 mit dem achten Rang zufrieden geben. Ebenfalls auf dem sechsten Platz landete Leonie Kullmann über die 400m Freistil mit einer Zeit von 4:06,88 Minuten. Im selben Rennen konnte Siobhan Haughey mit ihrem Sieg wertvolle 19 Punkte für Energy Standard sammeln und dabei in 3:59,16 Minuten die Vier-Minuten-Marke knacken.

Marie Pietruschka und Annika Bruhn waren beide in den Staffeln gefordert. Insbesondere Bruhn konnte dabei mit schnellen Zeiten glänzen: in 52,97 und 52,85 Sekunden knackte sie gleich zweimal die 53er Marke. In der 4x100m Freistil Staffel war sie mit dieser Leistung schneller als alle ihre Teamkolleginnen, die gemeinsam für DC Trident den vierten Platz sichern konnten. Pietruschka schwamm jeweils für die zweite Mannschaft der Cali Condors und trug in 54,65 und 54,13 Sekunden zu zwei fünften Plätzen bei.

Der zweite Tag der Playoffs verspricht auf jeden Fall jede Menge Spannung, insbesondere natürlich im Duell zwischen den Cali Condors und Energy Standard. Dennoch haben auch die beiden anderen Team gezeigt, dass sie durchaus für Überraschungen sorgen können.

Die Schnellsten des ersten Playoff Tages (Match 12):

  • 100m Schmetterling (w): 55,45 Kelsi Dahlia (Cali Condors)
  • 100m Schmetterling (m): 50,36 Nicholas Santos (Team Iron)
  • 200m Rücken (w): 2:03,17 Beata Nelson (Cali Condors)
  • 200m Rücken (m): 1:50,92 Lorenzo Mora (Team Iron)
  • 200m Brust (w): 2:17,43 Lilly King (Cali Condors)
  • 200m Brust (m): 2:03,77 Ilya Shymanovich (Energy Standard)
  • 4x100m Freistil (w): 3:29,12 Energy Standard
  • 50m Freistil (m): 21,04 Justin Ress (Cali Condors)
  • 50m Freistil (w): 23,32 Sarah Sjöström (Energy Standard)
  • 200m Lagen (m): 1:53,11 Andreas Vazaios (DC Trident)
  • 200m Lagen (w): 2:06,20 Beata Nelson (Cali Condors)
  • 50m Brust (m): 25,60 Ilya Shymanovich (Energy Standard)
  • 50m Brust (w): 29,44 Lilly King (Cali Condors)
  • 4x100m Freistil (m): 3:08,46 Cali Condors
  • 50m Rücken (w): 26,55 Maaike de Waard (Cali Condors), Simona Kubova (Energy Standard)
  • 50m Rücken (m): 22,94 Kliment Kolesnikov (Energy Standard)
  • 400m Freistil (w): 3:59,16 Siobhan Haughey (Energy Standard)
  • 400m Freistil (m): 3:41,13 Kregor Zirk (Energy Standard)
  • 4x100m Lagen (w): 3:48,63 Cali Condors
  • 4x100m Lagen (m): 3:23,42 Cali Condors

 

 

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