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(06.11.2021) Auch am morgen anstehenden letzten Wettkampftag der Kurzbahn-Europameisterschaften im russischen Kasan werden wir in den Finals nicht auf deutsche Beteiligung verzichten müssen. Über die 200m Freistil qualifizierte sich Isabel Gose als Dritte für den Endlauf.

In 1:54,91 Minuten entschied Gose ihren Halbfinallauf für sich und war dabei nochmal acht Hundertstel schneller als ihre bereits starke Vorlaufzeit. UPDATE: Damit warten am Sonntag auf sie zwei Finals. UPDATE: Isabel Gose startet doppelten Medaillenangriff

Auf Bahn 4 wird im Finale die Niederländerin Marrit Steenbergen (1:53,48) ins Wasser springen. Auch Julia Hassler, die zwar für Lichtenstein startet, aber in Heidelberg trainiert, wird im Endlauf mit von der Partie sein. In 1:56,63 Minuten qualifizierte sich Hassler als Achte.

Ole Braunschweig hingegen verpasste über die 200m Rücken den Einzug in das Finale. In 1:53,87 Minuten konnte der Berliner seine Vorlaufleistung zwar nochmal deutlich steigern, doch das reichte am Ende trotzdem nur für den zehnten Platz. Zum Weiterkommen hätte er 8,6 Zehntel schneller sein müssen. Nichtsdestotrotz, mit zwei Finalteilnahmen über die kürzeren Rückenstrecken waren diese Europameisterschaften sicherlich ein Erfolg für Braunschweig. Die Bestzeit der Halbfinals über die 200m Rücken kam vom Italiener Lorenzo Mora in 1:50,17 Minuten

Besonders heiß her ging es im Halbfinale der Männer über die 50m Brust. Der Europarekordhalter Emre Sakci aus der Türkei durfte zunächst über einen neuen Veranstaltungsrekord (25,38) jubeln. Doch die Freude währte nur kurz, denn im zweiten Halbfinallauf legte der Italiener Nicolo Martinenghi nach und verbesserte den Rekord nochmals um eine Hundertstelsekunde. Für das morgige Finale verspricht das natürlich jede Menge Spannung. Und auch der Weltrekord von Cameron Van der Burgh (25,25) liegt durchaus in Schlagdistanz. Im Halbfinale über dieselbe Strecke konnte sich bei den Damen die Russin Nika Godun in 29.57 Sekunden gegenüber ihrer Konkurrenz durchsetzen.

Beste Aussichten, morgen ihren vierten EM-Titel in Kasan zu gewinnen, hat Sarah Sjöström. Über die 50m Schmetterling blieb sie in 24,92 Sekunden als einzige Schwimmerin unter der 25-Sekunden-Marke.

In 51,54 Sekunden setzte Andreas Vazaios aus Griechenland die Bestmarke über die 100m Lagen. Neben Vazaios werden morgen unter anderem auch zwei Österreicher im Finale vertreten sein. Heiko Gigler (52,04) qualifizierte sich als Vierter, sein Teamkollege Bernhard Reitshammer (52,54) als Siebter.

Über die 100m Freistil der Männer sicherte sich Kliment Kolesnikov in 45,85 Sekunden die Favoritenbahn für das Finale. Den Sprung in die nächste Runde verpassten hingegen durchaus überraschend Kristof Milak aus Ungarn sowie der rumänische Youngster David Popovici, die als Neunter und Zehnter ausschieden.

Mehr zu den Finals der Kurzbahn-EM gibt es hier: EM-Finals: Szabo lässts krachen | Koch wird 6. | Triple für Toussaint

Einen Kracher setzte hier der Ungar Szebasztian Szabo, der über die 50m Schmetterling den Weltrekord einstellte. Mehr dazu hier: 21,75! Szabo knackt Steffen Deiblers Europarekord über 50 Schmett

Die wichtigsten Links zur Kurzbahn-EM 2021:

 

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