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(28.10.2021 | Bild: Christian Gold) Auch am dritten Wettkampftag bleibt Kiran Winkler bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin ungeschlagen. Nachdem der junge Magdeburger in den vergangenen Tagen bereits die 200m Freistil, 200m Lagen und 400m Lagen für sich entschieden konnte, gab es im heutigen Finalabschnitt der DJM den vierten Meistertitel.

Über die 400m Freistil schwamm Winkler als Einziger im Jahrgang 2004 unter die Vier-Minuten-Marke. Hinter ihm machten Levin Peschlow (4:01,88) und Noah Lerch (4:02,72) die weiteren Medaillen unter sich aus. Das Finale der Ältesten dominierte Silas Beth, der in 3:49,29 Minuten nicht nur seinen Titel verteidigte, sondern dabei auch einen Vorsprung von fast zehn Sekunden auf die Konkurrenz heraus schwamm. Hinter Beth gelang auch Moritz Bockes (3.59,29) und Adrian Eichler (4:02,02) der Sprung auf das Podium.

Ganz besonders eng war das Finale des Jahrgangs 2005. Hier trennten die drei Medaillengewinner Jarno Bäschnitt (4:00,94), Jonas Kusche (4.01,01) und Linus Schwedler (4:01,02) am Ende nur hauchdünne acht Hundertstel. Über seine insgesamt dritte Goldmedaille durfte sich Leo Leverkus (Jahrgang 2008) freuen. In 4:14,45 Minuten gewann er das Finale in seinem Jahrgang vor David Cicero (4:17,21) und Maximilian Bandt (4:18,12). Mit dem Gewinn der Goldmedaille hätte Cicero mit Kiran Winkler im Medaillenranking gleichziehen können. Bei den Mädchen führen gleich drei Schwimmerinnen gemeinsam die Jagd um die Goldmedaillen an. Mehr dazu gibt es hier: DJM 2021: Drittes Gold für Märtens, Finger und Schulze

Die Medaillen in den anderen Finals über die 400m Freistil gewannen Diego Alfons Heinze (4:09,69), Finn-Constantin Kleinheinz (4:12,37) und Maurice Luca Ruess (4:12,89) im Jahrgang 2007 sowie Arne Schubert (4:02,52), Simon Reinke (4:03,69) und Lukas Fritzke (4:04,21) bei den 2006ern.

Nachdem Hugo Engelin heute Morgen schon mit einem neuen Altersklassenrekord über die 100m Brust glänzen konnte, darf er nun auch die dazugehörige Goldmedaille sein Eigen nennen. Mit der Siegeszeit von 1:07,24 Minuten blieb Englin lediglich fünf Hunderstel über seiner Bestmarke aus dem Vorlauf. Über die weiteren Medaillen durften sich Louis Hoffmann (1:08,69) und Colin Warnecke (1:08,77) freuen. Genauso wie Engelin gelang es auch dem ein Jahr älteren Subäjr Biltaev nach dem Triumph über die 50m Brust auch die doppelte Distanz in 1:06,31 Minuten für sich zu entscheiden. Gesellschaft auf dem Podest bekam der Cannstätter dabei erneut von Jan Malte Gräfe (1:07,10) und Gabriel Holzwardt (1:07,82).

Gleiches schaffte auch Michael Raje, der bei seinem Sieg über die 50m Brust am Dienstag einen Jahrgangsrekord aufgestellt hatte. Im heutige Finale reichte eine Zeit von 1:05,52 Minuten um die restliche Konkurrenz des Jahrgangs 2006 souverän hinter sich zu lassen. Emilian Hollank (1:06,20) und Kenneth Bock (1:06,67) schwammen zu Silber und Bronze. Der ebenfalls bereits mit drei Goldmedaillen dekorierte Finn Wendland musste sich in 1:04,88 Sekunden nur dem Chemnitzer Lucas Brendel (1:04,66) geschlagen geben, der im Brustfinale des Jahrgangs 2005 die Nase vorn hatte. Auf dem Bronzeplatz landete Christopher Weidner (1:06,05). Gold im Jahrgang 2004 ging in 1:03,72 an Mathis Schönung vor Leon Schmidt (1:04,12) und Florian Fröschke (1:05,01). Die schnellste Zeit des Teilnehmerfeldes brachte Manuel Kohlschmid ins Wasser. Er gewann sein Finale in 1:02,05 Sekunden souverän mit drei Sekunden Vorsprung gefolgt von Fabio Stief (1:05,13) und Pablo Kohlmann Garcia (1:05,82). Kohlschmid hat somit auch schon zwei Goldmedaillen in seiner Sammlung.

Über die 100m Schmetterling wurde Oskar Dementiev seiner Favoritenrolle aus dem Vorlauf gerecht. In 54,90 Sekunden schmetterte er zu seinem ersten Meistertitel. Zuvor hatte der Berliner bereits mit zwei Silbermedaillen glänzen können. Über die weiteren Medaillen im Jahrgang 2004 durften sich Louis Schubert (55,59) und Tobias van Aggelen (55,94) freuen. Auch für van Aggelen bedeutete dies bereits die dritte Medaille bei diesen Wettkämpfen in Berlin.

Das Finale der Jüngsten über die 100m Schmetterling konnte Felix Brandner in 1:00,74 Minuten für sich entscheiden. Schon am Dienstag durfte Brander über die 50m Freistil ganz oben auf dem Treppchen stehen. Knapp dahinter ging der Vizemeistertitel an Tristan Warnecke (1:00,87). Platz drei sicherte sich Tian Mössinger (1:01,00). Nach Bronze über die 200m Lagen durfte Alexander Eichler (57,22) bei den 2007ern nun eine Goldmedaille bejubeln. Gesellschaft auf dem Treppchen bekam er dabei von Gian Luca Reduth (58,84) und Leonard von Hunnius (59,33). Zu den schnellsten Schmetterlingsschwimmern im Jahrgang 2006 kürten sich Franz Ahnert (56,04), Gregor Bechold (57,40) und Tobias Scholz (57,69). In 55,97 Sekunden entschied Martin Zabothens das Finale der 16-jährigen für sich. Hinter ihm schwammen Luca Valentino Wolff (56,21) und Jarno Bäschnitt (56,72) zu den weiteren Medaillen.

Das eng umkämpfte Finale im Jahrgang 2003, in dem die drei Medaillengewinner alle innerhalb von einer halben Sekunde anschlugen, entschied Tobias Schulrath in 54,04 Sekunden für sich. Silber und Bronze gab es für Ole Mats Eidam (54,27) und Kirill Lammert (54,55).

Ole Mats Eidam gewann später über die 200m Rücken seine insgesamt vierte Silbermedaille bei diesen Meisterschaften. In 2:04,26 Minuten musste er sich nur dem Deutschen Kurzbahnmeister der offenen Klasse, Cornelius Jahn (2:01,87) geschlagen geben. Den dritten Platz erkämpfte sich wie schon über die halbe Distanz Mateja Vasic (2:06,61).

Auch in den jüngeren Jahrgängen durften viele Schwimmer mindestens zum zweiten Mal auf das Podest steigen. Nach Silber über die halbe Distanz ging die Goldmedaille im Jahrgang 2008 an Ovidiu Haidau, der in 2:17,17 Minuten Max Luca Schmidt (2:19,12) und Hamza Ameziane (2:20,84) auf den Silber- und Bronzerang verwies. Das Finale im Jahrgang 2007 entschied Toby Godsell in 2:10,83 Minuten für sich, der bereits einen Sieg über die 100m Rücken feiern durfte. Die weiteren Medaillen gewannen Ben Juretzki (2:13,45) und Finn Jonah Neuwirth (2:13,68).

Über sein insgesamt drittes Gold bei dieser DJM durfte Sascha Macht (Jahrgang 2006) jubeln. In 2:07,24 Minuten war der Leipziger dabei aber nur knapp schneller als sein Verfolger Finn Hammer (2:07,44), dessen Medaillensammlung damit auf drei Medaillen anwächst. Der Bronzeplatz ging an den Titelverteidiger Vincent Passek (2:07,90). Auch im Jahrgang 2005 gingen die Medaillen an bekannte Gesichter. In veränderter Reihenfolge waren Oskar Schildknecht (2:06,01), Falk Lömke (2:07,25) und Maximilian Hagl (2:07,35) auch über die 100m Rücken gemeinsam auf das Siegertreppchen geschwommen. Das Finale der 2004er entschied Anton Zeno Rauch in 2:05,58 Minuten sehr deutlich für sich. Dahinter komplettierten Werner Bock (2:10,60) und Jason Runge (2:12,29) das Podest.

Am morgigen Tag geht die Medaillenjagd dann über die 100m Freistil, 200m Schmetterling und 200m Brust in die nächste Runde. Auch Kiran Winkler, David Cicero und Co. werden in den kommenden Wettkampfabschnitten noch einige Male auf dem Startblock stehen.

Die wichtigsten Links zu den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2021: