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(17.10.2021) Eine weitere deutsche Spitzenschwimmerin hängt die Wettkampfbrille an den Nagel: Die Magdeburger Freiwasserspezialistin Finnia Wunram verkündete am Samstag das Ende ihrer Karriere.

„Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist“, erklärte die 25-Jährige via Instagram. Wunram war sowohl bei Welt- und Europameisterschaften Teil der deutschen Nationalmannschaft und vertrat die Republik auch bei den Olympischen Spielen in Tokio, bei denen sie über die 10km auf Rang zehn schwamm.

Die gebürtige Schleswig-Holsteinerin verabschiedet sich als amtierende Vize-Weltmeisterin über die 25km. Bei der WM 2019 in Korea hatte sie über diese Strecke Silber geholt. Schon 2015 glänzte sie als 19-Jährige mit WM-Bronze über die 5km und auch mehrere EM- und Weltcup-Medaillen konnte sie aus dem Freiwasser fischen.

 

„Mich dem Leistungssport zu verschreiben, war eine meiner besten Entscheidungen", blickt Wunram zurück und bedankt sich unter anderem bei ihrem Coach Bernd Berkhahn, dem sie 2012 als junges Schwimmtalent aus Elmshorn nach Magdeburg folgte. "In den vergangenen Jahren kam Norbert Warnatzsch hinzu. Beiden habe ich enorm viel zu verdanken."

Obwohl ihre Karriere nun zu Ende sei, werde sie dem Sport weiterhin verbunden bleiben meint Wunram. "Denn gerade Schwimmen, bei dem man viel mit sich alleine ist, körperlich und mental an seine Grenzen stößt, hat mich eines gelehrt: Du erreichst deine Ziele, wenn du an dich glaubst und du Leute hast, die dir vertrauen.“

Einen besonderen Blick auf die Entwicklung von Finnia Wunram und ihr Rennen bei den Olympischen Spielen 2021 gibt es auch im aktuellen swimsportMagazine. Hier berichtet Finnias Vater Jörg Wunram aus der Elternperspektive, wie es sich anfühlt, wenn sich das eigene Kind endlich den großen Traum von Olympia erfüllen kann --> swimsportMagazine Herbstausgabe 2021

Bild: Giorgio Scala /Deepbluemedia /Insidefoto