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(09.10.2021) Am letzten Tag der zweiten Weltcup-Station in Budapest konnten sich vor allen die internationalen Stars in Szene setzen, aber auch das deutsche Team durfte sich erneut über zwei Medaillen freuen. Sowohl Isabel Gose als auch Fabian Schwingenschlögl gewannen jeweils Silber.

Über die 800m Freistil erkämpfte sich Gose in 8:19,62 Minuten ihr insgesamt viertes Weltcup-Edelmetall dieser Saison. Obwohl die Wahl-Magdeburgerin zur Hälfte des Rennens noch in Führung gelegen hatte, musste sie sich am Ende der US-Amerikanerin Cavan Gormsen (8:16,76) geschlagen geben, die damit ihren Sieg von Berlin wiederholen konnte. Den Bronzerang sicherte sich Leah Neale aus Australien (8:20,55).

Die zweite Silbermedaille für die deutschen Schwimmer gab es über die 200m Brust der Männer. In 2:05,84 musste Fabian Schwingenschlögl erneut nur dem Niederländer Arno Kamminga (2:02,07) den Vortritt lassen. In Abwesenheit von Marco Koch konnte sich Schwingenschlögl im Vergleich zum Finale in Berlin um eine Position nach vorne verbessern. Bemerkenswert: Schwingenschlögl ist es gelungen, sowohl in Berlin als auch in Budapest über alle Brustdistanzen auf dem Podium zu stehen.

Der dritte Starter im deutschen Team an diesem Wochenende, Florian Wellbrock, war im heutigen Finalabschnitt nicht mehr im Wasser zu sehen. Im Vorlauf über die Nebenstrecke 200m Freistil kam Wellbrock in 1:50,56 Minuten nicht über den 31.Platz hinaus.

Bärenstarke Leistungen zeigten am heutigen Abend viele der internationalen Superstars, allen voran Emma McKeon aus Australien und der US-Amerikaner Tom Shields. Die Australierin gewann die 100m Freistil nicht nur souverän vor der Konkurrenz, sondern stellte in 50,58 Sekunden sogar den von Sarah Sjöström gehaltenen Weltcup-Rekord ein. McKeon verfehlte den Weltrekord ihrer Teamkollegin Cate Campbell dabei nur um 3,3 Zehntel und konnte sich auf Rang zwei der ewigen Bestenliste nach vorne schieben.

Auch über die 50m Schmetterling der Männer geriet der Weltrekord gehörig ins Wackeln. In 21,99 Sekunden fehlten dem US-Amerikaner Tom Shields am Ende lediglich 24 Hundertstel, um sich in die Geschichtsbücher einzutragen. Jubeln durfte Shields aber zumindest über einen neuen Landesrekord.

Doch damit war die Rekordjagd am heutigen Abend noch lange nicht zu Ende: In 1:41,21 Minuten verbesserte die gemischte US-Staffel über die 4x50m Lagen den eigenen Junioren-Weltrekord. Diesen hatte das Team erst am vergangenen Wochenende in Berlin, beim Sieg der deutschen Staffel, aufgestellt.

Wie schon in den beiden vergangenen Tagen gelang es Maria Ugolkova heute erneut, einen neuen Schweizer Rekord ins Wasser zu setzen. Über die 100m Schmetterling blieb sie in 56,81 Sekunden erstmals in ihrer Karriere unter der Marke von 57 Sekunden.

Auch Kira Toussaint aus den Niederländen zeigte über die 200m Rücken in 2:02,09 Minuten eine starke Leistung und belohnte sich neben der Goldmedaille auch mit einem neuen Landesrekord.

Nach einer zweiwöchigen Pause wird die Weltcup-Tour in Doha (Katar) fortgesetzt. Den Abschluss bilden anschließend die Wettkämpfe im russischen Kasan am letzten Oktoberwochenende. Dort entscheidet sich dann auch, wer in der heiß umkämpften Gesamtwertung triumphieren kann.

Die Schnellsten des dritten Wettkampftages beim FINA Weltcup in Budapest 2021:

  • 400m Lagen (m): 4:04,21 Matthew Sates (RSA)
  • 800m Freistil (w): 8:16,76 Cavan Gormsen (USA)
  • 100m Schmetterling (w): 56,77 Linnea Mack (USA)
  • 50m Schmetterling (m): 21,99 Tom Shields (USA)
  • 200m Rücken (w): 2:02,09 Kira Toussaint (NED)
  • 100m Rücken (m): 50,50 Tom Shields (USA)
  • 50m Brust (w): 29,81 Nika Godun (RUS)
  • 200m Brust (m): 2:02,07 Arno Kamminga (NED)
  • 100m Freistil (w): 50,58 Emma McKeon (AUS)
  • 200m Freistil (m): 1:41,51 Matthew Sates (RSA)
  • 200m Lagen (w): 2:06,99 Maria Ugolkova (SUI)
  • 4x50m Lagen (mixed): 1:41,21 Quintin McCarty, Zhier Fan, Charlotte Hook, Kristina Paegle - USA
  • (USA)