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(04.12.2021) Der Deutsche Schwimm-Verband hat die Nominierungskriterien für mehrere Saisonhöhepunkte des Jahres 2021 veröffentlicht. Darunter sind auch die Qualifikationsvorgaben für die Schwimm-EM 2021.

Um bei den vom 17. bis 23. Mai 2021 in Budapest stattfindenden Europameisterschaften dabei zu sein, müssen die Athleten vom Verband vorgegebene Normzeiten erfüllen. Diese sind identisch zu den bereits für den 2020er EM-Termin veröffentlichten Normen.

Der Qualifikationszeitraum zur Schwimm-EM 2021 umfasst zwei Zeitfenster: Das erste begann rückwirkend zum 1. Januar 2020 und endet am 31. Dezember. Da es in diesem Jahr schwierig werden könnte, noch Qualifikationsleistungen zu erbringen, dürfte sich der Blick vieler Athleten vor allem auf den zweiten Nominierungszeitraum richten. Dieser läuft vom 1. bis 18. April 2021. Alle in diesem Fenster auf einer 50m-Bahn mit elektronischer Zeitmessung erzielten Wettkampfergebnisse können für die Vergabe der EM-Tickets berücksichtigt werden.

Aktuell ist offen, welche Wettkämpfe in diesem Zeitfenster tatsächlich stattfinden. Wegen der Corona-Pandemie lässt sich die Situation im Frühjahr kaum abschätzen. "Dass es aufgrund der Dynamik der Pandemie zu Änderungen kommen kann, wissen wir alle. Aber davon dürfen und werden wir uns aktuell nicht ablenken lassen“, erklärt in diesem Zusammenhang auch Bundestrainer Hannes Vitense.

Bei den Europameisterschaften sollen vor allem Athleten zum Einsatz kommen, die sich nicht für die Olympischen Spiele qualifizieren konnten. Ausnahmen sollen aber möglich sein, unter anderem für Sportler, die bei der Schwimm-WM 2019 unter die Top 8 schwimmen konnten. Im Gegensatz zu den ursprünglich für 2020 veröffentlichten Qualifikationskriterien wird es auf dem Weg zur EM 2021 keinen "Bonus" für Nachwuchsathleten geben. 

Noch nicht veröffentlich wurden hingegen die angepassten Nominierungskriterien der Schwimmer für die Olympischen Spiele 2021 in Tokio. Diese würden durch den Deutschen Olympischen Sportbund in diesen Tagen noch einmal überarbeitet werden, erklärt der DSV.

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