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(16.11.2020) Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die Dopingsperre der australischen Nationalschwimmerin Shayna Jack von vier auf zwei Jahre reduziert. Das gab die 22-Jährige am Montag auf ihren Social Media Kanälen bekannt.

Jack wurde im Vorfeld der Schwimm-Weltmeisterschaften 2019 positiv auf das verbotene Mittel Ligandrol getestet und aus dem australischen WM-Team ausgeschlossen. Die nationale Antidopingagentur verhängte eine Sperre von 48 Monaten, die durch den CAS nun halbiert wurde. Der Sportgerichtshof befand ihre Darlegung für glaubhaft, dass das Mittel ohne Jacks Wissen in ihren Körper gelangt sei.

Damit wird die Freistilspezialistin, die 2017 vier WM-Medaillen mit den australischen Staffeln holte, zwar im kommenden Jahr wieder startberechtigt sein. Für die Qualifikation zu den Olympischen Spielen endet die Sperre jedoch nicht zeitig genug: Erst ab Juli 2021 darf Jack wieder ins Wettkampfbecken springen.