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(16.11.2020) Nicht nur in der International Swimming League werden derzeit Rekorde gejagt. Auch in Australien ging es am Wochenende zur Sache, allerdings im Gegensatz zur ISL nicht auf der Kurzbahn sondern im olympischen 50m-Becken. Dabei konnte vor allem die 19-jährige Kaylee McKeown glänzen.

Die Vize-Weltmeisterin schnappte sich sowohl über die 100m Rücken (58,11) als auch die 200m Rücken (2:04,49) die australischen Rekorde von Top-Star Emily Seebohm. Über die 100m-Strecke unterbot McKeown die Bestmarke um zwölf Hundertstel, auf der doppelten Distanz sogar um satte 1,19 Sekunden.

Über die 200m Rücken ist die junge Australierin damit die drittschnellste Schwimmerin aller Zeiten hinter den beiden US-Amerikanerinnen Regan Smith (2:03,35) und Missy Franklin (2:04,06). Mit ihrer 100m-Zeit belegt McKeown Platz vier des Alltime-Rankings.