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(23.10.2020) Mit fünf Olympiasiegen und elf Weltmeistertiteln gehörte die US-Amerikanerin Missy Franklin zu den erfolgreichsten Schwimmerinnen der Welt in den frühen 2010er Jahren. Doch nach den Olympischen Spielen 2016 wurde es still um die einstige Starathletin, die vor knapp zwei Jahren offiziell ihre Karriere beendete.

Nach einer Verletzungsmisere auf dem Weg nach Rio konnte sie nie an ihre alte Form anknüpfen und noch heute machen ihr die Schulterprobleme, die letztlich der Grund für ihr Karriereende waren, zu schaffen. "Meine Schultern schmerzen so sehr, dass es vielleicht gerade so für 20 bis 30 Minuten schwimmen reicht. Aber das war dann auch schon alles, was meine kaputten Schultern derzeit abkönnen", erklärt die 25-Jährige gegenüber dem People Magazine. 

Obwohl ihr Karriereende noch nicht allzu lange zurück liegt, schließt Franklin daher auch eine Rückkehr ins Wettkampfbecken vehement aus. "Ich habe nie die zweite Schulter-OP gemacht, die ich eigentlich hätte bekommen müssen", so Franklin. "Ich denke, ich habe dem Sport alles gegeben, was in mir steckt und jetzt ist es schön, außerhalb des Beckens Gutes zu tun."

Franklin, die schon mit 16 Jahren ihre ersten WM-Siege holen konnte,  setzt sich derzeit mit weiteren Stars wie der einstigen Weltmeisterin Elizabeth Beisel und Olympiasieger Cullen Jones für eine Kampagne ein, die es sich zum Ziel gesetzt hat, dass mehr Kindern das Schwimmen lernen ermöglicht wird.