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(15.10.2020) Es gibt einen weiteren Coronafall im Vorfeld der International Swimming League und diesmal betrifft es eine der prominentesten Schwimmerinnen der Profi-Schwimmliga: Italiens Superstar Federica Pellegrini wurde positiv auf das Virus getestet und wird somit nicht beim ISL-Start dabei sein.

Unter Tränen teilte die Olympiasiegerin und Weltmeisterin ihren Fans auf Instagram die schlechten Nachrichten mit. Gestern habe sie bereits das Training abbrechen müssen und später auch Halsschmerzen bekommen. Mit dem positiven Testergebnis steht heute nun fest, dass Pellegrini tatsächlich Corona hat.

Derzeit befindet sie sich noch in ihrer Heimat Italien. Eigentlich wollte die 32-jährige Venezianerin am Montag nach Budapest zur ISL-Vorrunde reisen. Pellegrini ist Kapitänin der italienischen Mannschaft Aqua Centurions, der auch der deutsche Nationalschwimmer Philip Heintz angehört und die am Sonntag sowie Montag ihren ersten Wettkampf hat. Es ist bereits der zweite Coronafall im Team. Schon am Wochenende wurde Stefania Pirozzi positiv auf Corona getestet.

Pellegrini muss sich nun in Quarantäne begeben. Ob sie im späteren Verlauf der ISL-Saison ins Geschehen eingreifen kann, wird von der weiteren Entwicklung ihrer Erkrankung abhängen. Die International Swimming League beginnt am Freitag mit dem ersten Vorrundenwettkampf. Nach den Halbfinals Mitte November wird bereits am 21. und 22. November in Budapest das ISL-Finale ausgetragen.

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