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(15.10.2020) Der Aufschrei war groß, nachdem am Donnerstag die Sender bekanntgegeben wurden, die die morgen beginnende International Swimming League live im TV oder Internet übertragen werden. Sowohl Deutschland als auch Österreich und die Schweiz sowie weitere europäische Länder wie Spanien, die Niederlande oder Polen fehlten auf der Liste der Gebiete, für die Übertragungsrechte vergeben wurde. Auf Anfrage von swimsportnews versichern die ISL-Organisatoren nun: Es wird die Profiliga auch in Deutschland zu sehen geben - voraussichtlich im Onlinestream über einen eigenen ISL-Channel.

"Dort, wo die Rechte nicht extern vergeben wurden, wird die ISL über eine eigene Digital-Plattform gezeigt werden", teilen uns die Verantwortlichen mit. "Die Details dazu werden vor Beginn des ersten Wettkampfes bekannt gegeben." Allzu lange müssen wir uns wohl also nicht gedulden. Die ISL-Vorrunde startet am morgigen Freitag um 16 Uhr.

Es ist zudem durchaus möglich, dass sich doch noch externe Sendeanstalten finden für die Länder, in denen es bisher noch keine Übertragungsdeals gibt. "Zahlreiche Sender in ganz Europa haben ihr Interesse bekundet, die ISL zu übertragen und es gibt noch immer Verhandlungen über die Vergabe der Rechte der Saison 2020", erklärt das ISL-Team. "Mögliche Updates der Liste der Rechteinhaber werden wir in den kommenden Tagen und Wochen veröffentlichen."

Bei der International Swimming League treten in Budapest Spitzenschwimmer in zehn verschiedenen Teams gegeneinander an. Auch acht deutsche Top-Athleten sind mit dabei. Nach einer Vorrunde, in der die Mannschaften in mehreren Wettkämpfen aufeinandertreffen, findet Mitte November das Halbfinale der besten acht Teams statt. Die hierbei wiederum besten vier Mannschaften schwimmen am 21. und 22. November im Endkampf den ISL-Champion unter sich aus.

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Bild: International Swimming League