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(27.08.2020) Er hatte seine erste Dopingstrafe noch gar nicht abgesessen, da gab es schon den nächsten positiven Test: Der Weltverband FINA hat gegen den peruanische Nationalschwimmer Mauricio Fiol die Maximalsperre von acht Jahren verhängt.

Der 26-Jährige ist Wiederholungstäter, wobei seine Testhistorie die Vermutung nahe legt, dass er mit dem Dopen auch trotz einer ersten Sperre nie aufgehört hat. Bereits 2015 wurde er mit dem verbotenen Mittel Stonozolol erwischt und für vier Jahre gesperrt.

Kurios: Seine erste Sperre lief am 11. Juli 2019 ab - und schon bevor er wieder bei Wettkämpfen starten durfte, wurde er laut den Dokumenten der FINA am 30. Juni 2019 erneut positiv getestet - wieder auf das zur Gruppe der anabolen Steroide zählenden Stonozolol. In den folgenden anderthalb Monaten waren auch fünf weitere Dopingtests von Fiol positiv. Seine neue Sperre läuft nun bis zum 2. August 2027, womit er fast durchgängig 12 Jahre lang gesperrt sein wird.

Im Schwimmbecken vertrat Fiol sein Land unter anderem bei den Olympischen Spielen 2012 und wurde hier 25. über die 200m Schmetterling. Medaillen holte er u.a. bei den Südamerikaspielen 2014. 

Bild: Symbolfoto