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(10.08.2020) Auch ohne die Olympischen Spiele liefern die internationalen Spitzenschwimmer in diesem Sommer immer wieder Appetithäppchen ihres Könnens ab. Am Wochenende war so zum Beispiel die Universiade-Siegerin Siobhan Haughey in Hongkong schnell unterwegs.

In einem inoffiziellen Rennen im Alleingang gegen die Uhr schwamm sie über die 200m Freistil eine Zeit von 1:54,44 Minuten. Das war nicht nur schneller als ihr eigener Landesrekord sondern unterbot auch den Asienrekord von Rikako Ikee aus dem Jahr 2018 (1:54,85).

Die Splits des Rennens: 26,35 / 55,21 (28,86) / 1:24,86 (29,65) / 1:54,44 (29,58)

Auf der internationalen Bühne konnte Haughey in den zurückliegenden Jahren immer wieder auf sich aufmerksam machen. Nach Erfolgen im Jugendbereich (JWM-Siegerin 2013) blieben ihr Einzelmedaillen bei Großevents zwar bisher verwehrt. Im vergangenen Jahr aber fehlten bei der WM 2019 in Korea bei Platz vier über die 200m Freistil nur Sekundenbruchteile.

Insgesamt waren jemals nur fünf Schwimmerinnen schneller als die am Wochenende von Haughey gezeigte Leistung:

  1. Federica Pellegrini - WM 2009 - 1:52,98
  2. Allison Schmitt - Olympia 2012 - 1:53,61
  3. Katie Ledecky - Olympia 2016 - 1:53,73
  4. Sarah Sjöström - Olympia 2016 - 1:54,08
  5. Ariarne Titmus - WM 2019 - 1:54.27
  6. Taylor Ruck - PanAms 2018 - 1:54,44 / Siobhahn Haughey - inoff. time trial 2020 - 1:54,44