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(24.07.2020) Endlich wieder Wettkämpfe - die Erleichterung darüber merkt man den Schwimmern auch beim 4-Nationen-Meeting in Budapest im Schwimmbecken an. Dort waren am Freitag nicht nur die ungarischen Hausherren, sondern vor allem auch die Gäste aus Österreich schnell unterwegs. (Das Bild links ist beim Wettkampf heute entstanden.) 

Gleich zwei neue nationale Bestmarken konnten sie ins Wasser zaubern. Über die 200m Freistil ließ Felix Auböck in 1:46,64 Minuten Ungarns neuen Schwimmstar Kristof Milak (1:47,16) hinter sich und unterbot damit seinen eigenen Österreichischen Rekord um genau sechs Zehntel.

Wenig später legte Valentin Bayer nach. Über die 100m Brust knackte er in 1:00,27 Minuten die Bestmarke, die sein Nationalteamkollege Christopher Rothbauer erst im Februar in Berlin aufgestellt hatte.

Nach Platz zwei über die 200m Freistil schaltete Kristof Milak in seiner Lieblingsschwimmart einen Gang hoch: Über die 100m Schmetterling schlug er in starken 51,14 Sekunden an. Schneller war in diesem Jahr bisher nur Welrekordhalter Caeleb Dressel, der im März kurz vor dem Corona-Lockdown noch eine Leistung von 50,92 Sekunden abgeliefert hatte.

Auch Katinka Hosszu war im Einsatz und ließ sich die Butter nicht vom Brot nehmen: Über ihre Paradestrecke 400m Lagen war sie zwar wie gewohnt eine Klasse für sich, lieferte aber in 4:42,56 Minuten eine für ihre Verhältnisse eher durchschnittliche Zeit ab.

Die weiteren Sieger am Freitag:

  • 200m Freistil (w): Boglarka Kapas (HUN) - 1:59,62
  • 50m Rücken (w): Caroline Pilhatsch (AUT) - 0:28,03
  • 50m Rücken (m): Kacper Stokowski (POL) - 0:25,53
  • 100m Brust (w): Dominika Sztandera (POL) - 1:08,60
  • 1500m Freistil (w): Ajna Kesely (HUN) - 16:30,35
  • 100m Schmetterling (w): Liliana Szilygyi (HUN) - 0:59,70
  • 400m Lagen (m): David Verraszto (HUN) - 4:14,41
  • 4x100m Freistil (mixed): Polen - 3:29,86

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Bild links: Marco Wolf