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(13.07.2020) Als Olympiasieger und Weltmeister gehört Gregorio Paltrinieri über die 1500m Freistil zu den bestimmenden Größen unter den Ausdauerspezialisten. Trotzdem stellt er sich gern neuen Herausforderungen und will so zum Beispiel auch im Freiwasser künftig stärker vorn mitmischen. Erst vor wenigen Wochen schloss er sich Italiens Open Water Coach Fabrizio Antonelli an. Das heißt aber noch lange nicht, dass er das Becken aus dem Blick verliert.

"Meine Art zu trainieren hat sich geändert, aber ich hab den Pool noch nicht aufgegeben, denn der Pool ist weiterhin meine Priorität", erklärte er vor wenigen Tagen gegenüber der Gazetta dello Sport. Bei den Olympischen Spielen in Tokio will er, ähnlich wie Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock, sowohl im Freiwasser als auch im Becken angreifen.

"Es mag riskant erscheinen, aber die Entscheidung, beides zu machen, bringt mir auch sehr viel. Es wird eine harte Woche, eine Kraftanstrengung. Bei den Weltmeisterschaften habe ich es bereits probiert, einiges hat geklappt, anderes nicht", so Paltrinieri, der bei der WM 2019 in Korea über die 10km zwar auf Platz sechs sein Olympiaticket löste, aber im Kampf um die Medaillen leer ausging. Im Becken gewann er die 800m Freistil in Europarekordzeit und holte Bronze bei Florian Wellbrocks WM-Sieg über die 1500m. 

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