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(28.03.2020) Alle Athleten, die nach internationalen Standards (!) bereits für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio qualifiziert waren, werden trotz der Verschiebung ihre Startplätze behalten dürfen und bei der 2021er Auflage des Events antreten dürfen. Laut des Fachportals insidethegames soll das Internationale Olympische Komitee dies am Donnerstag in einer Telefonkonferenz mit den Sport-Weltverbänden bestätigt haben.

Laut IOC sind bisher 53 Prozent der Startplätze für die Olympischen Spiele in Tokio bereits vergeben. Im Schwimmen gelten allerdings bisher nur die Open Water Athleten sicher gesetzt, die bei der WM 2019 in Korea über die 10km im Freiwasser unter den Top Ten landeten.

Damit dürfen auch die drei Magdeburger Florian Wellbrock, Rob Muffels und Finnia Wunram sowie die Würzburgerin Leonie Beck weiterhin für Japan planen. Sie hatten bei der WM ihre Tickets nach Tokio gelöst.

Bei den Beckenschwimmern ging es in Korea bereits für die Staffeln um das Sichern von Quotenplätzen für Olympia. Dies gelang allen sieben deutschen Teams (4x100m/200m Freistil, 4x100m Lagen jeweils männlich, weiblich sowie 4x100m Lagen mixed). Auch diese Startplätze dürften für Olympia 2021 weiterhin Bestand haben. 

Offen ist hingegen, wie es für die Beckenschwimmer weitergeht, die bisher die vom Deutschen Schwimm-Verband vorgegebenen Qualifikationszeiten erfüllt haben. Die Besetzung der Beckenstrecken liegt in der Verantwortung des DSV und ist nicht direkt verbunden mit der oben genannten "Startplatzgarantie" durch das IOC.