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(02.02.2020) Nicht nur das Rennen um die Titel und Podestplätze sorgte am Wochenende in der 1. Schwimm-Bundesliga für Spannung. Auch der Abstiegskampf hatte es beim DMS-Event in Wiesbaden in sich. Nach zwei intensiven Abschnitten müssen die Damen der SG Dortmund und der SSG Saar Max Ritter sowie die Herren der W98 Hannover und des SV Nikar Heidelberg den Gang in die zweite Liga antreten.

Im Rennen um den Klassenerhalt bei den Damen lieferten sich die Teams des Potsdamer SV, der SG Dortmund und der SSG Saar Max Ritter bereits den gesamten Wettkampf über einen packenden Dreikampf gegen den Abstieg. Immer wieder wechselten die Positionen und über einen Großteil des Wochenendes konnte sich keines der Teams in Sicherheit wiegen. Lange Zeit musste vor dem Trio selbst die SG Frankfurt mit den beiden Nationalschwimmerinnen Sarah Köhler und Reva Foos bangen. Doch über die 1500m Freistil sorgte die Vize-Weltmeisterin Köhler für satte Punkte: Mit ihrer Zeit von 15:47,16 Minuten holte sie 916 Zähler und brachte damit die punktbeste Einzelleistung des gesamten Wettkampfes ins Becken.

Ebenfalls retten konnten sich die Damen des Potsdamer SV (21.631). Sie brachten im Laufe des zweiten Wettkampfabschnitts immer mehr Abstand zwischen sich und Platz elf. Am Ende hatten die Brandenburgerinnen 410 Punkte Vorsprung auf die Teams der SG Dortmund (21.221) und der SSG Saar Max Ritter (21.067).

Bei den Männern befanden sich nach dem ersten Wettkampftag noch fünf Teams im Abstiegskampf. Im Verlaufe des zweiten Abschnitts kristallisierte sich hier aber zusehends heraus, dass die Erstliga-Konkurrenz für die Truppe der W98 Hannover ohne den fehlenden Top-Youngster Sven Schwarz in diesem Jahr etwas zu stark war. Dahinter gelang es den Herren des SV Nikar Heidelberg nicht, den kurzfristigen Ausfall ihres Top-Schwimmers Philip Heintz zu kompensieren. Der Olympia- und WM-Finalist musste wegen Hüftproblemen auf seine Teilnahme an der 1. DMS-Bundesliga verzichten. Am Ende hatten die Hannoveraner auf Platz elf deutliche 844 Punkte Rückstand zum rettenden zehnten Rang. Dieser ging an die SG Bayer, die somit letztlich klar die Klasse halten konnte.

Wie es im Kampf um die Meistertitel und Podestplätze lief, könnt ihr hier nachlesen: Vierter DMS-Doppelsieg in Folge: Würzburg wieder nicht zu schlagen

Die Plätze 7 bis 12 der 1. DMS-Bundesliga 2020:

Damen:

7. SSG Leipzig 22.549  
8. SG Frankfurt 22.252  
9. SG Stadtw. München 21.964  
10. 1. Potsdamer SV 21.631  
11. SG Dortmund 21.221  
12. SSG Saar Max Ritter 21.067  

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Herren:

7.  SG Neukölln 23.791  
8. SG Stadtwerke München 23.502  
9. DSW 1912 Darmstadt 23.034  
10. SG Bayer 22.693  
11. W98 Hannover 21.849  
12. SV Nikar Heidelberg 21.169  

Die wichtigsten Links zur 1. DMS-Bundesliga 2020

Bild: Thesportpicturepage