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(02.02.2020) Nachdem die Konkurrenten den Seriensiegern vom SV Würzburg 05 am ersten Tag in der 1. Bundesliga der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften noch folgen konnten, zeigten sich die Titelverteidiger am Sonntag unbeeindruckt von den Angriffen ihrer Gegner und zogen davon. Zum vierten Mal hintereinander sicherten sich die Unterfranken sowohl bei den Damen als auch bei den Herren den Sieg in der 1. Schwimm-Bundesliga.

Bei den Damen setzten sich die Würzburgerinnen am Sonntag von Beginn an Stück für Stück vom Rest des Feldes ab. Zur Halbzeit des DMS-Kampfes in Wiesbaden hatte der Abstand auf die Hausherrinnen nur 43 Zähler betrugen. Am Ende lag Würzburg mit 25.599 Punkten satte 659 Zähler vor dem Team des SC Wiesbaden, das den zweiten Platz im eigenen Haus feiern konnte. Komplettiert wurde das Podest von den Damen des SV Nikar Heidelberg (24.490), die sich einen spannenden Kampf um Platz drei mit den Aufsteigerinnen der Neckarsulmer Sport-Union (24.380) geliefert hatte.

Wiesbaden hatte versucht, Würzburg mit deren eigenen Waffen gefährlich zu werden. Die Titelverteidiger hatten wie schon in den zurückliegenden Jahren auf kräftige Unterstützung aus dem Ausland gesetzt. Bei den Damen waren mit Lea Boy und Leonie Beck lediglich zwei heimische Athletinnen dabei, die restlichen Schwimmerinnen, wie zum Beispiel die Olympiateilnehmerin Dalma Sebestyén, kamen aus Ungarn. Wiesbaden hatte sich unter anderem mit der Finnin Jenna Laukkanen und der italienischen EM-Medaillengewinnerin Ilaria Cusinato verstärkt. Obwohl die Gastgeber erst 2019 mit beiden Mannschaften in die erste Liga aufgestiegen waren, wollten sie so im eigenen Becken direkt mit Heimvorteil um die Podestplätze mitschwimmen.

Auch bei den Herren mussten die Verfolger von der SG Frankfurt und der Neckarsulmer Sport-Union den SV Würzburg zusehends weiter davonziehen lassen. Umso spannender gestaltete sich der Kampf um die weiteren Podestplätze der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften 2020, denn neben den Frankfurtern und Neckarsulmern waren lange Zeit auch der SC Wiesbaden, der Potsdamer SV und auch die SG Essen noch dran an den Medaillenrängen. Am Ende gelang es der Neckarsulmer Sport-Union (24.499) wie schon 2019 den zweiten Platz zu belegen. Dahinter behauptete die SG Frankfurt mit Marco Koch und Jan-Philip Glania knapp den dritten Rang vor der SG Essen und dem Potsdamer-SV.

Für den SV Würzburg ist es nach 2017, 2018 und 2019 das vierte Mal in Folge, dass sie sowohl bei den Damen als auch bei den Herren Deutscher Mannschaftsmeister wurden. Neben dem Rennen um die Podestplätze sorgte am Wochenende natürlich auch der Abstiegskampf für Spannung. Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen: DMS-Abstiegskampf: Potsdam und SG Bayer gelingt Klassenerhalt

Die Plätze 1 bis 6 der 1. DMS-Bundesliga 2020:

Damen:

1. SV Würzburg 05 25.599  
2. SC Wiesbaden 24.940  
3.  SV Nikar Heidelberg 24.490  
4.  Neckarsulmer Sport-Union 24.380  
5.  SG Neukölln  24.033  
6.  SG Essen 22.940  

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Herren:

1. SV Würzburg 05 25.294  
2. Neckarsulmer Sport-Union 24.499  
3. SG Frankfurt 24.217  
4. SG Essen 24.120  
5. 1. Potsdamer SV 24.019  
6. SC Wiesbaden 23.879  

 

Die wichtigsten Links zur 1. DMS-Bundesliga 2020

Bild: Thesportpicturepage