Medisports Network

(25.01.2020) Drei Siege konnten die deutschen Schwimmer am zweiten Tag des Euro Meet in Luxembourg einfahren. Doppelten Grund zu feiern gab es dabei für Marco Koch.

Er entschied nicht nur seine Paradestrecke 200m Brust in 2:11,90 Minuten für sich. Der mehrfache Weltmeister beging am Samstag auch seinen 30. Geburtstag. Seine bei der FINA Champions Swim Series aufgestellte Saisonbestleistung von 2:09,81 Minuten konnte er dabei nicht angreifen.

Wenige Minuten vor Koch hatte bei den Damen seine Nationalteamkollegin Jessica Steiger die 200m Brust gewonnen. In einem engen Rennen schlug die Gladbeckerin in 2:27,28 Minuten als Erste an. Auf Platz drei stellte Kim Herkle in 2:27,66 Minuten einen neuen Deutschen Altersklassenrekord auf. Sie strich damit die bereits seit 1986 bestehende Bestmarke bei den 17-Jährigen aus den Büchern. 

Der dritte deutsche Sieg an diesem Tag ging auf das Konto von Philip Heintz. Über die 100m Schmetterling ließ er die Konkurrenz in 52,45 Sekunden hinter sich. Im Finale der Frauen schlug Lisa Höpink in 58,75 Sekunden eine Hundertstel vor Ungarns Superstar Katinka Hosszu an und gewann Silber. Eine Klasse für sich war hier Sarah Sjöström, die in 56,71 Sekunden einen neuen Meetingrekord aufstellte.

Weitere Medaillen fuhren Jan-Philip Glania und Anna Elendt ein. Routinier Glania sprintete über die 50m Rücken in 25,56 Sekunden auf Rang zwei. Youngster Elendt holte Bronze über die 50m Brust und stellte dabei in 31,44 Sekunden einen neuen Deutschen Altersklassenrekord bei den 19-Jährigen auf. 

Über die 200m Freistil der Damen wackelten Reva Foos (2:00,13) und Julia Mrozinski (2:00,35) auf den Plätzen vier und fünf an der Zwei-Minuten-Marke. Den Sieg sicherte sich die Französin Charlotte Bonnet (1:57,41).

Nach ihrem Sieg über die 100m Schmetterling schnappte sich Sarah Sjöström später auch in 24,14 Sekunden überlegen Gold über die 50m Freistil. Bei den Herren setzte der 2012er Olympiasieger Florent Manaudou in 21,56 Sekunden ein Achtungszeichen im Freistilsprint.

Dass es auch auf den langen Strecken spannend werden kann, stellten die Männer über die 800m Freistil unter Beweis. In 7:48,90 Minuten schlug der Ukrainer Mykhaylo Romanchuk hier nur 15 Hundertstel vor Daniel Jervis aus Großbritannien an.

Die weiteren Euro Meet Sieger am Samstag:

  • 1500m Freistil (w): SALIN Giulia - 16:35,81
  • 50m Brust (m): MARTINENGHI Nicolo - 27,18
  • 50m Rücken (w): DAVIES Georgia - 28,11
  • 200m Freistil (m): STJEPANOVIC Velimir - 1:47,04

Links zum Thema: