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(03.01.2019) Seit zwei Tagen läuft für Deutschlands Spitzenschwimmer der Qualifikationszeitraum für die Olympischen Spiele 2020 und schon an den bevorstehenden Januar-Wochenenden könnte der eine oder andere sein Ticket nach Tokio lösen - allerdings noch nicht bei Wettkämpfen hier in Deutschland.

Denn die Normzeiten für Olympia können nicht einfach bei x-beliebigen Meetings erbracht werden, sondern die Wettkämpfe müssen das Siegel "FINA approved" tragen, also vom Weltverband FINA als Qualifikationsevents für Tokio anerkannt sein. Hierzulande wird es dafür insgesamt fünf Gelegenheiten geben, wie der Deutsche Schwimm-Verband aktuell mitteilt. 

Neu im Wettkampfkalender ist der "MWG Swim-Cup“ vom 7. bis 9. Februar in Magdeburg als erste Qualifikationsmöglichkeit für Olympia. Hier wollen unter anderem die Lokalmatadoren Florian Wellbrock, Franziska Hentke und Sarah Köhler auf den Zug nach Tokio aufspringen. Auch bei den "Berlin Swim Open" (28.02. - 01.03), den "Swim and Fun Days" in Essen (13. - 15.03) und dem Schwimmfest des SV Halle /Saale (25. - 26.04.) wird die Olympia-Qualifikation möglich sein.

Den Abschluss der Qualifkationsphase für Tokio 2020 bilden die Deutschen Meisterschaften in Berlin. Vom 30. April bis 3. Mai wird es hier nicht nur um Titel sondern auch die Startplätze im Olympiateam gehen. 

Neben den Wettkämpfen in Deutschland bieten natürlich auch Events im Ausland die Gelegenheit, sich für Olympia zu qualifizieren. Wichtig auch hier: Die Meetings müssen FINA approved sein und innerhalb des sich am 3. Mai schließenden Qualifikationsfensters liegen.

Diese deutschen Wettkämpfen sind als Qualifikationsevents für Olympia 2020 anerkannt:

  • 7. - 9. Februar: MWG Swim-Cup - Magdeburg
  • 28. Februar - 1. März: Berlin Swim Open - Berlin
  • 13. - 15. März: Swim and Fun Days - Essen
  • 25. - 26. April: Schwimmfest des SV Halle /Saale
  • 30. April - 03. Mai: Deutsche Meisterschaften - Berlin