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(05.12.2019) Damit hatte er wohl selbst nicht gerechnet: Marius Kusch hat sich bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Glasgow den Titel über die 100m Schmetterling gesichert und dabei eine absolute Weltklasseleistung ins Becken gebracht.

Mit einem beherzten von vorn weg geschwommenen Rennen schnappte sich der in den USA trainierende 26-Jährige nicht nur die Goldmedaille. Mit seiner Zeit von 49,06 Sekunden stellte Kusch auch einen neuen Deutschen Rekord auf. Die zehn Jahre alte, noch zu Zeiten der Hightech-Anzüge geschwommene Bestmarke von Steffen Deibler unterbot er damit um 17 Hundertstel.

"Für mich geht mit diesem Sieg ein Kindheitstraum in Erfüllung. Früher habe ich immer Steffen Deibler zugeschaut und jetzt habe ich es selbst geschafft", so der begeisterte Kusch nach seinem Triumph. "Ich habe speziell an der Unterwasserphase sehr, sehr hart gearbeitet und das hat sich heute Abend ausgezahlt. Es ist super schön aber es steckt auch viel harte und strukturierte Arbeit dahinter. Ich werde den Dezember jetzt auch komplett durchtrainieren in der Hoffnung, dass dann im Januar auch direkt die Quali klappt für Tokio."

Im Alltime-Ranking ist Kusch nun der sechstschnellste Schwimmer aller Zeiten in diesem Event und der zweitschnellste Europäer. Nur Russlands Evgeny Korotyshkin (48,48) war auf kontinentaler Ebene bisher schneller.

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