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(28.11.2019) Mit der International Swimming League sollen mehr Professionalität im Schwimmsport und damit auch bessere Verdienstmöglichkeiten für Spitzenschwimmer geschaffen werden - so die Idee der Veranstalter. Nachdem die ersten sechs von sieben Meetings der Wettkampfreihe geschwommen sind, wird deutlich, dass vor allem die Kurzstreckenspezialisten von dem neuen Format profitieren.

Beim Blick auf die vom Portal swimswam veröffentlichte Liste der Preisgeldverteilung in der International Swimming League fällt auf, dass unter den Top Ten acht ausgewiesene Sprinter zu finden sind. Lediglich Ungarns Iron Lady Katinka Hosszu (Platz fünf, 24,800$) und Chad le Clos (4. - 28,100$) fallen hier aus der Reihe.

An der Spitze des Rankings steht Schwedens Superstar Sarah Sjöström, die im Rahmen der ISL bisher 40,700 US-Dollar an Prämien erhielt. Direkt dahinter folgt der amerikanische Weltmeister Caeleb Dressel mit 38,200 US-Dollar.

Nicht berücksichtigt sind in dieser Aufstellung mögliche Antrittsgelder. Bei den Events gibt es für die Athleten Prämien in Abhängigkeit davon, wie viele Punkte sie für ihre Mannschaften holen. Zusätzlich erhält der Athlet, der als "MVP" die meisten Zähler sammeln konnte, ein Preisgeld in Höhe von 5.000 US-Dollar.

Die erfolgreichsten Prämiensammler der ISL-Saison nach 6 von 7 Meetings:

  1. Sarah Sjöström - Energy Standard - $40,700
  2. Caeleb Dressel - Cali Condors - $38,200
  3. Vladimir Morozov - Team Iron - $34,400
  4. Chad le Clos - Energy Standard - $28,100
  5. Katinka Hosszu - Team Iron - $24,800
  6. Emma McKeon - London Roar - $24,600
  7. Florent Manaudou - Energy Standard - $23,700
  8. Cate Campbell - London Roar - $22,200
  9. Ranomi Kromowidjojo - Team Iron - $22,200
  10. Olivia Smoliga - Cali Condors - $21,000

... 76. Christian Diener - London Roar - $4,500