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(25.11.2019) Die Vorrundenmeetings der neuen International Swimming League liegen hinter uns! Zum Abschluss ging es am Wochenende in London zwischen den vier europäischen ISL-Teams der neuen Profi-Schwimmliga zur Sache. Dabei mussten sich die Gastgeber von Superstar Adam Peatys Mannschaft London Roar zwar knapp mit Platz zwei hinter der Energy Standard Auswahl um Sarah Sjöström und Chad le Clos zufrieden geben.

Die Londoner können sich aber ebenso wie die Sieger von Energy Standard über das Ticket zum Ligafinale in Las Vegas freuen. Dafür qualifizieren sich jeweils die besten beiden europäischen und US-Amerikanischen Teams der Liga.

Aus dem Kreis der deutschen ISL-Athleten darf somit ein Schwimmer zum großen Event in die Lichtermetropole fliegen: Auch Christian Diener trug tatkräftig zum Erfolg des Teams London Roar bei. Beim Kurzbahn-Meeting am Wochenende lieferte er über die 200m Rücken als Zweiter in 1:50,36 Minuten wieder eine starke Vorstellung ab. Zudem war er über die 50m Rücken (4. - 23,79) und die 100m Rücken (4. - 50,83) schnell unterwegs.

Neben Christian Diener waren auch einige seiner deutschen Schwimmerkollegen am Wochenende in London dabei. Sie starteten allesamt für die "Aqua Centurion" aus Italien und mussten sich am Ende mit Platz vier zufrieden geben. Die Chance auf den Einzug ins Liga-Finale hatte für die Mannschaft um Superstar Federica Pellegrini ohnehin nur auf dem Papier bestanden. 

Trotzdem konnte von ihnen vor allem Philip Heintz noch einmal aufhorchen lassen. Er schlug über die 200m Lagen nach 1:54,67 Minuten als Zweiter an. Gleiches gelang seiner Team-Kollegin Franziska Hentke (2:06,01), die über die 200m Schmetterling nur Katinka Hosszu den Vortritt überlassen musste.

Die International Swimming League gönnt sich nun vier Wochen Pause, um dann mit dem Finalevent in Las Vegas den großen Liga-Schlusspunkt zu setzen. Beim Wettkampf am 20. und 21. Dezember werden auch Top-Stars wie Caeleb Dressel, Sarah Sjöström, Ranomi Kromowidjojo oder Lilly King mit von der Partie sein. Als Top-Favoriten reisen die Schwimmer des Energy Standard Teams in die USA. Sie hatten als einzige Mannschaft alle ihrer drei Vorrundenwettkämpfe für sich entscheiden können.

Endstand des ISL-Meetings in London:

  1. Energy Standard – 467,5
  2. London Roar – 458,5
  3. Iron – 369,5
  4. Aqua Centurions – 335,5

Endstand der ISL-Vorrunde der europäischen Teams:

  1. Energy Standard – 12
  2. London Roar  – 11
  3. Team Iron – 7
  4. Aqua Centurions – 3

Endstand der ISL-Vorrunde der US-Teams:

  1. Cali Condors – 9
  2. LA Current – 9
  3. DC Trident – 6
  4. New York Breakers – 3