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(19.11.2019) Zwölf Weltrekorde in drei Tagen! Zudem auf vier weiteren Strecken Europarekorde sowie fast 70 Deutsche Rekorde! So lautet die beeindruckende Bilanz der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Schwimmer mit Behinderung in Remscheid.

Nachdem bereits an den ersten beiden Wettkampftagen die Rekorde purzelten (siehe hier: Deutschlands Para-Schwimmer zünden Weltrekordfeuerwerk / Vier Weltrekorde! Hammer-Auftakt der DKM 2019 in Remscheid), zeigten die Athleten in Remscheid auch am Sonntag keine Ermüdungserscheinungen.

Gleich zweimal schlug Verena Schott zu. Zunächst stellte sie über die 100 Rücken in 1:23,52 Minuten einen neuen Weltrekord in der Startklasse S6 auf. Später verbesserte sie in 39,57 Sekunden als Startschwimmerin ihrer 4x50m Lagenstaffel aus Brandenburg die erst tags zuvor geschwommene Bestmarke auf der 50m-Strecke.

Auch Elena Krawzow stellte ein weiteres Mal ihre starke Form unter Beweis. Über die 200m Brust knackte die Weltmeisterin ihren eigenen erst zwei Wochen alten Weltrekord in der Klasse SB12 und schraubte diesen auf 2:38,11 Minuten.

Damit übertrafen die Schwimmer in Remscheid das schon im Vorjahr starke Ergebnis noch einmal deutlich. 2018 hatte es an selber Stelle acht Weltrekorde und 61 Deutsche Rekorde gegeben.

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Bild: Volker Schroer