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(11.10.2015) Bei den Weltmeisterschaften in Kasan musste Cameron van der Burgh mit zwei Silbermedaillen vorlieb nehmen. Schlimm findet der Südafrikaner das nicht, denn sein Fokus liegt auf der Verteidigung des Olympiatitels über die 100m Brust, wie er im aktuellen swimsportMagazine-Interview erklärt.


"Ich nehme lieber das Pech in diesem und das Glück im nächsten Jahr in Rio", meint Südafrikas Starschwimmer Cameron van der Burgh im neuen swimsportMagazine. Bei den Weltmeisterschaften in Kasan hatte er sich über die 50m und 100m Brust dem Briten Adam Peaty geschlagen geben müssen.

Bei den Olympischen Spielen im kommenden Jahr soll es besser laufen. Die WM-Saison habe van der Burgh vor allem dazu genutzt, verschiedene technische und taktische Sachen auszuprobieren, damit er in der Olympia-Saison nichts dem Zufall überlassen muss.

Im kommenden Jahr will er dann zeigen, dass er auch den doppelten Weltrekordhalter Adam Peaty schlagen kann. Der junge Brite hatte in den zurückliegenden anderthalb Jahren für kräftig Wirbel gesorgt, wurde 2014 Europa- und 2015 Weltmeister.

Trotzdem lässt sich der 20-Jährige die Erfolge nicht zu Kopf steigen. "Er ist ein echt netter Typ, seht talentiert und auch immer sehr höflich zu mir und den anderen", erzählt van der Burgh. Vielleicht liegt dies auch daran, dass die Brustschwimmer im internationalen Schwimmzirkus eine ganz eigene Clique sind.

"Wir sind schon irgendwie anders", so van der Burgh und erklärt dass die Brustschwimmer untereinander recht freundlich seien und sich auch gegenseitig immer wieder pushen und voneinander profitieren wollen.

Außerdem hat uns der Schwimmstar im Interview über sein Leben als Spitzensportler in Südafrika, seinen Trainingsalltag oder auch die Ernährungsgewohnheiten im Vergleit seinem zeitweiligen Trainingskollegen Marco Koch erzählt. Das komplette Interview findet ihr in der brandneuen Herbstausgabe des swimsportMagazine.

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