Medisports Network

(13.11.2012) Bei den Olympischen Spielen in London präsentierte sich Frankreich erneut als stärkste Schwimm-Nation des Kontinents. Trotzdem sucht man auch bei Europas Nr. 1 stets nach neuen Wegen, um die Position auch in Zukunft halten zu können. So wurden nun die Qualifikationskriterien für die Weltmeisterschaften 2013 deutlich gelockert - auch um dem Nachwuchs eine Chance zu geben.

Bisher hatte der französische Verband seinen Athleten für die Qualifikation zum jeweiligen Saisonhöhepunkt harte Normzeiten abverlangt, die in Abstufung sowohl in den Vorläufen bzw. Halbfinals als auch den Endläufen unterboten werden mussten. Mit dem kommenden Jahr wird dies nun anders. Für die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2013 in Barcelona müssen "nur" die von der FINA vorgegebenen A-Normzeiten geschwommen werden.

Dabei wird es den französischen Nachwuchsschwimmern sogar noch leichter gemacht: Die jungen Damen bis zu einem Alter von 18 Jahren und die Herren der Kategorie 20 Jahre und jünger müssen lediglich abgeschwächte Normzeiten unterbieten, um sich einen Platz im WM-Team zu sichern. Diese liegen zwischen den FINA A- und B-Normen.

Die konkreten Qualifikationskriterien sind hier zu finden.