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(10.08.2013) Am ersten Wettkampftag des Weltcups in Berlin sorgte die Spanierin Mireia Belmonte mit einem Weltrekord über die 800m Freistil für das Highlight. Drei Deutsche Rekorde konnten die DSV-Schwimmer aufstellen, für die es insgesamt vier Podestplätze gab.


Das "Rekordbecken" in der Berliner Schwimm - und Sprunghalle im Europasportpark macht seinem Ruf mal wieder alle Ehre. Am ersten Tag des Weltcups in der Bundeshauptstadt gab es einen neuen Weltrekord, drei Europarekorde sowie drei Deutsche Rekorde. 

Unter anderem konnte Marco Koch über die 200m Brust erneut mit einer nationalen Bestmarke glänzen. In 2:02,50 Minuten unterbot der Vize-Weltmeister seinen erst in Eindhoven geschwommen Deutschen Rekord um drei Zehntel. "Die Weltcup-Saison habe ich sehr ernst genommen. Das hat man auch an den Zeiten gesehen", so der Darmstädter. Den Sieg sicherte sich wie schon beim Auftaktmeeting der Wettkampfserie der Ungar Daniel Gyurta, der in 2:01,37 Minuten einen neuen Weltcup-Rekord schwamm.

Feldwehr schwimmt mit Deutschem Rekord zu Bronze

Einen neuen Deutschen Rekord stellte auch Hendrik Feldwehr auf. Über die 50m Brust unterbot er in 26,37 Sekunden seine erst beim Weltcup in Eindhoven vor drei Tagen aufgestellte nationale Bestmarke um 18 Hundertstel. "Es ist super, dass ich mich gegenüber Eindhoven nochmals steigern konnte", so Feldwehr, der damit Bronze holte. Wie schon in Eindhoven gab es über diese Strecke zudem einen neuen Europarekord von Fabio Scozzoli. Der Italiener drückte den Rekord auf 25,72 Sekunden. Zum Sieg reichte dies jedoch nicht. Diesen sicherte sich der Südafrikaner Roland Schoeman in 25,65 Sekunden.

800 Freistil: Belmonte knackt Weltrekord und wird erste Frau unter acht Minuten

Ein Stückchen Schwimmgeschichte schrieb die Spanierin Mireia Belmonte. Direkt im ersten Rennen des Finalabschnitts hatte die spanische Vize-Olympiasiegerin einen Welt- und Europarekord abliefern können. In 7:59,34 Minuten unterbot sie über die 800m Freistil die alte Bestmarke der Französin Camille Muffat um satte 1,72 Sekunden und knackte damit als erste Athletin überhaupt die Marke von acht Minuten. Auch in diesem Rennen fiel der Deutsche Rekord. Sarah Köhler unterbot in 8:14,10 Minuten die mehr als 26 Jahre alte Bestmarke von Astrid Strauss um 1,24 Sekunden. Die Frankfurterin kam damit auf den fünften Platz.

Medaillen für Deibler - DSV-Lagenstaffel disqualifiziert

Zwei Medaillen gab es am ersten Wettkampftag in Berlin für Steffen Deibler. Über seine Paradestrecke 50m Schmetterling holte er in 22,14 Sekunden mit neun Hundertsteln Rückstand auf den Südafrikaner Roland Schoeman die Silbermedaille. Zuvor war Deibler über die 100m Freistil in 46,20 Sekunden auf den dritten Platz gesprintet. "Es macht einfach Spaß, Wettkämpfe zu schwimmen, auch wenn ich seit der WM noch keine 24 Stunden zu Hause war. Aber ich bin sehr gut drauf und nur Textil-Bestzeiten geschwommen", so Deibler.

Fast hätte Deibler sogar noch den Medaillensatz komplett gemacht. In der 4x50m-Lagen-Mixed-Staffel schlug er gemeinsam mit Theresa Michalak, Hendrik Feldwehr und Dorothea Brandt in 1:39,39 Minuten zwar mit der schnellsten Zeit an. Da Schlussschwimmerin Brandt jedoch zu früh wechselte, wurde das Quartett disqualifiziert.

Zevina schwimmt neuen Europarekord über 200m Rücken

Auch die Ukrainerin Daryna Zevina konnte sich heute in die Rekordbücher eintragen. Über die 200m Rücken schwamm sie in 2:00,81 Minuten einen neuen Europarekord. Zevina blieb damit zwei Hundertstel unter der alten Rekordmarke der Britin Elizabeth Simmonds. Einen neuen Weltcup-Rekord gab es zudem über die 400m Lagen der Herren. Hier schwamm der japanische Weltmeister Daiya Seto in 3:58,84 Minuten als erster Athlet im Rahmen eines Weltcups unter die Marke von vier Minuten.

Hosszu verpasst knapp ihren fünften Weltrekord in einer Woche

Über die 200m Lagen verpasste die Ungarin Katinka Hosszu knapp ihren in Eindhoven aufgestellten Weltrekord. In 2:03,35 Minuten blieb sie nur fünf Hundertstel über ihrer erst drei Tage alten Bestmarke. "Das ist schon Schade. Aber nach so vielen Rennen hintereinander werde ich langsam müde", erklärte Hosszu, die morgen die Gelegenheit hat ihren ebenfalls erst in Eindhoven geschwommenen Weltrekord über die 100m Lagen anzugreifen.

Die heutigen Finalergebnisse der DSV-Schwimmer beim Heim-Weltcup:

800m Freistil (w):
5. Sarah Köhler - 8:14,10 DR
7. Leonie Antonia Beck - 8:21,17

400m Lagen (m):
6. Kevin Wedel - 4:09,12

100m Freistil (m):
3. Steffen Deibler - 46,20
5. Markus Deibler - 46,20
8. Dimitri Colupaev - 47,39

200m Freistil (w):
5. Annika Bruhn - 1:56,39

50m Brust (m):
3. Hendrik Feldwehr - 26,37 DR
6. Erik Steinhagen - 26,91
8. Max Werkmeister - 27,62

100m Brust (w):
5. Caroline Ruhnau - 1:05,77
8. Dorothea Brandt - 1:07,47

100m Schmetterling (w):
6. Franziska Hentke - 57,92

100m Rücken:
7. Felix Wolf - 53,51

200m Lagen (w):
8. Theresa Michalak - 2:09,82

400m Freistil (m):
7. Robin Backhaus - 3:46,27

50m Freistil (w):
5. Dorothea Brandt - 24,25

200m Brust (m):
2. Marco Koch - 2:02,50

100m Lagen (m):
4. Markus Deibler - 52,47
7. Dimitri Colupaev - 52,99

50m Schmetterling (m):
2. Steffen Deibler - 22,14

4x50m Lagen Mixed:
DSQ Michalak / Feldwehr / Deibler / Brandt

Die wichtigsten Links zum Schwimm-Weltcup 2013 in Berlin:

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