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(14.08.2016) Die deutschen Schwimmer blieben bei den Olympischen Spielen in Rio ohne Medaille. Doch sie sind nicht allein. Auch andere - vor allem europäische - Mannschaften konnte keine bzw. wenige Podestplätze bejubeln:

Oranje ohne Medaillenglanz

In London hatten Ranomi Kromowidjojo und die 4x100m-Staffel die niederländischen Fans noch jubeln lassen. Bei den Olympischen Spiele 2016 blieben die Oranje-Schwimmer aber im Becken ohne Medaille. Weder die starken Sprinterinnen noch Ausdauerspezialistin Sharon van Rouwendaal oder die niederländischen Herren konnten in Rio aufs Podest schwimmen. Ihnen bleibt - ebenso wie dem DSV-Team - die Hoffnung auf eine Freiwassermedaille.

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Gastgeber schwimmen am Podest vorbei

Olympia im eigenen Land - für viele Sportler gibt es kaum etwas größeres. Auch die brasilianischen Schwimmer durften das in vollen Zügen genießen. Das Publikum im Aquatic Stadium drehte jedes Mal durch, wenn einer ihrer Landsleute auf den Block stieg. Mit Medaillen wurden die Anfeuerrungen aber nicht belohnt. Unter anderem verpassten Sprinter Bruno Fratus (6. 50m Freistil) und Lagenschwimmer Thiago Pereira (7. 200m Lagen) die Medaillen.

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Blume sorgt für späten dänischen Jubel

Die dänischen Schwimmer hatten sich in den vergangenen Jahren einen festen Platz unter den (europäischen) Spitzenteams erarbeitet. Auch in Rio hatten sie mit Schwimmerinnen wie Jeanette Ottesen, Mie Nielsen oder Rikke Möller Pedersen wieder einige heiße Eisen im Feuer. Aber alle verpufften - fast. Am letzten Tag konnten Sprinterin Pernille Blume und die 4x100m Lagenstaffel der Damen die Kohlen aus dem Feuer holen. Zwei Medaillen gab es letztlich für Dänemark.

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Minimalausbeute für Europas Teams

Die US-Schwimmer dominierten mal wieder die Schwimm-Wettbewerbe bei Olympia. Da blieben für den Rest des Feldes gar nicht mehr viele Medaillen zu holen. Europas Top-Nation Großbritannien musste mit sieben Podestplätzen seinen Rang an Ungarn - bzw. an Katinka Hosszu - abtreten. Für Frankreich und Spanien gab es jeweils nur zwei Podestplätze, für Schweden und Italien immerhin drei. Polen blieb ganz ohne Medaille. Auch hier hatte sich der eine oder andere mehr erhofft.

Letztlich war der "doppelte Jetlag" wohl doch für einige Schwimmer zu viel. Neben der Zeitverschiebung von fünf Stunden machten auch die Finalzeiten (22 - 0 Uhr Ortszeit) vielen zu schaffen. Zwar wiederholen viele öffentlich das Mantra "Man muss mit allen Bedingungen zurechtkommen" oder "Man gewöhnt sich schnell daran" - doch hinter vorgehaltener Hand beschweren sie sich dann doch über die späten Wettkampfzeiten, die für viele den Tagesrhythmus komplett durcheinanderwirbelten. Man sei immer müde, schlafe halt dann, wann es gerade passt, hieß es so mitunter. Wenigstens gab's ne gute "Show" für die US-Zuschauer.

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