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(21.10.2019) Nach drei von fünf Wettkamfptagen konnten die deutschen Schwimmer bei den Militär-Weltmeisterschaften in China bisher acht Finalplatzierungen einfahren. In Medaillennähe kamen dabei Lisa Höpink und Poul Zellmann.

Höpink schwamm über die 100m Schmetterling in 59,76 Sekunden auf Rang vier und verfehlte das Podest um 6,8 Zehntel Zehntel. Zudem belegte sie Platz sieben über die 50m Freistil (25,70).

Ihr Essener Vereinskollege Poul Zellmann lieferte über die 200m Freistil in 1:48,26 Minuten eine überzeugende Vorstellung ab und wurde damit ebenfalls Vierter. Ihm fehlten 7,5 Zehntel zu den Medaillen.

Zwei Einzelfinals gab es zudem bisher für Max Pilger. Er belegte über die 100m Brust Rang sechs (1:01,96) und wurde Fünfter im Brustsprint (28,26). In den Staffelwettbewerben gab es jeweils Platz sechs für die 4x100m Freistilstaffel der Herren und im Mixed-Event. Die Kraulstaffel der Bundeswehr-Damen schwamm auf Rang acht.

Im Kampf um die Titel bei den Schwimmwettbewerben der Military World Games 2019 dominieren bisher klar die Gastgeber. Von 26 Strecken konnten die Schwimmer aus China 19 Events für sich entscheiden und dabei zum Teil überraschend schnelle Zeiten abliefern. Über die 200m Lagen sicherte sich so zum Beispiel Wang Shun den Titel in 1:56,25 Minuten und die doppelte Strecke entschied er in 4:10,13 Minuten für sich. Mit beiden Leistungen hätte er es bei der Schwimm-WM im Sommer aufs Podest geschafft. 

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