Medisports Network

(04.10.2019) Das Warten hat ein Ende: Am Samstag beginnt in Indianapolis das erste Meeting der International Swimming League 2019. Jeweils zwei Teams aus den USA und aus Europa treten gegeneinander an. Auch mehrere deutsche Schwimmer werden mit dabei sein.

Angekündigt als Revolution des Schwimmsports sorgte die ISL schon vor Beginn für reichlich Schlagzeilen. Doch trotz heftiger Gegenwehr des Weltverbands FINA, von dem die neue Liga unabhängig ihre Wettbewerbe veranstaltet, geht es nun tatsächlich los. 

In Indianapolis steigen am Samstag und Sonntag Superstars wie Sarah Sjöström und Chad le Clos, Katie Ledecky und Lilly King oder auch Florent Manaudou und Federica Pellegrini auf die Blöcke. Dabei treten sie nicht für sich allein an, sondern gehen für ihre jeweiligen Teams auf Punktejagd.

Wer über welche Strecken startet, ist noch immer ein Geheimnis. Erst etwa eine Stunde vor Beginn der Rennen soll bekanntgegeben werden, wer antritt. Los geht es mit den Wettbewerben am Samstag um 14 Uhr Ortszeit, also in Deutschland zur Primetime um 20 Uhr. Sonntag geht es dann zur gleichen Zeit ein weiteres Mal rund.

Vier Teams gehen in Indianapolis an den Start. Die US-Mannschaften Cali Condors und DC Trident (mit Annika Bruhn) sowie die europäischen Teams Energy Standard und Aqua Centurions. Letzterem gehören mit Philip Heintz, Sarah Köhler, Poul Zellmann und Franziska Hentke auch vier deutsche Schwimmer an. 

Pro Strecke steigen jeweils zwei Schwimmer je Mannschaft ins Becken. Für den Schnellsten gibt es 9 Punkte, dann wird abgestuft und der Langsamste erhält einen Zähler. Am Ende bekommt jedes Team Punkte für die Liga-Gesamtwertung. Die Siegermannschaft des Meetings verdient sich 4 Punkte bis hin zum vierten, der nur einen Punkt erhält.

In Deutschland können die Wettbewerbe der ISL live im Fernsehen auf Eurosport 2 sowie im Livestream des Eurosport Players verfolgt werden. Im Hauptprogramm von Eurosport wird es am Sonntag um 22 Uhr eine Zusammenfassung geben.