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(16.09.2019) Denise Grahl hat dem deutschen Team bei den Weltmeisterschaften der paralympischen Schwimmer in London einen medaillen-glänzenden Abschluss beschert. Über die 50m Freistil sprintete die Rostockerin zu Bronze.

In 33,38 Sekunden sicherte sie der deutschen Mannschaft den insgesamt sechsten Podestplatz. Bereits tags zuvor hatte Grahl über die doppelte Strecke die Silbermedaille geholt.

Für weiteren Grund zu jubeln sorgten die Rekordschwimmer: Über die 200m Freistil stellte Josia Topf in 4:11,75 Minuten einen neuen Deutschen Rekord auf. Der Berliner Malte Braunschweig zauberte über die 50m Freistil in 26,75 Sekunden eine nationale Bestmarke ins Becken. Insgesamt stellte der 19-Jährige damit bei vier Starts vier Deutsche Rekorde auf.

Neben Denise Grahl hatte in London das Weltmeistertrio Elena Krawzow, Verena Schott und Taliso Engel für Medaillen gesorgt. Verena Schott holte sich zudem eine Silbermedaille.

„Mit dieser Weltmeisterschaft können wir sehr zufrieden sein, wir haben geholt, was man holen konnte“, sagte die Bundestrainerin Ute Schinkitz. „Von unseren 15 Sportlern waren elf davon Erststarter bei einer WM – das lässt positiv in die Zukunft blicken.“

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