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(20.08.2019) Zum Auftakt der Junioren-Weltmeisterschaften in Budapest gab es eine "Holzmedaille" für das deutsche Team. Über die 4x200m Freistil mussten sich die DSV-Damen mit dem sonst eigentlich undankbaren vierten Platz zufrieden geben.

In 8:03,58 Minuten konnten sich Maya Tobehn (2:00,35), Zoe Vogelmann (2:00,80), Rosalie Kleyboldt (2:00,58) und Giulia Goerigk (2:01,85) aber im Vergleich zum Vorlauf in der Summe um zweieinhalb Sekunden steigern. 

Zu den Medaillenplätzen fehlten am Ende deutliche 2,44 Sekunden. Besonders mit dem Team aus Kanada hatte sich das deutsche Quartett lange ein spannendes Duell geliefert. Auf der Schlussposition machte aber Emma O'Croinin, die in 1:57,95 Minuten die schnellste Zeit des Feldes ablieferte, den Unterschied und verschaffte den Nordamerikanerinnen Bronze. Ihre Nachbarinnen aus den USA (7:55,49) holten Gold vor Australien (7:57,87). Das deutsche Team hatte zwar im Kampf um die Medaillen das Nachsehen, landete aber zumindest in der Wertung. Die Staffel aus Russland hingegen wurde disqualifiziert.

In den weiteren Finals sorgten die 400m-Schwimmer für Achtungszeichen. Über die 400m Lagen der Damen stellte Alba Vazquez Ruiz aus Spanien in 4:38,53 Minuten einen neuen Junioren-Weltrekord auf. Bei den Herren lieferte der Ungar Gabor Zombori über die 400m Freistil in 3:46,06 Minuten eine starke Zeit ab. Einen weiteren Junioren-Weltrekord gab es zudem über die 4x100m Freistil der Herren. Das US-Quartett setzte hier in 3:15,80 Minuten einen neue Bestmarke. 

In den Halbfinals des Tages hatte Lena Riedemann Pech. Über die 100m Rücken schrammte die Hallenserin auf Platz zehn in 1:01,52 Minuten nur um sieben Hundertstel am Endlauf vorbei. Bei den Herren verbesserte sich Marvin Dahler über diese Strecke im Vergleich zum Vorlauf um einen Platz und landete in 55,76 Sekunden auf dem 15. Rang. Beide steigerten damit ihre persönlichen Bestzeiten, die sie bei den Junioren-Europameisterschaften im Juli aufgestellt hatten.

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