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(04.06.2019) 80 Teams, fast 9000 Einzelstarts und tausende Athleten: Der traditionelle Danish International Swim Cup im dänischen Esbjerg ist schon lange über die Grenzen unseres nördlichen Nachbarlands hinaus zu einem echten Mega-Event geworden. In diesem Jahr waren neben etlichen jungen Talenten auch einige echte Hochkaräter bei dem Wettkampf am Start.

Für Aufmerksamkeit sorgte unter anderem die Olympiamedaillengewinnerin und Weltmeisterin Jeanette Ottesen. Nach der Geburt ihres ersten Kindes wird sie sich im Sommer wieder bei der WM mit der internationalen Konkurrenz messen. In Esbjerg legte sie einen Formtest auf der 25m-Bahn ein.

Dabei gewann sie die 50m Schmetterling in starken 25,46 Sekunden. Zudem setzte sie sich im Ultrasprint durch und entschied die 25m Freistil in 11,19 Sekunden für sich. 

Auch ihre junge Nationalteamkollegin Julie Kepp Jensen war schnell unterwegs und glänzte unter anderem mit Zeiten von 26,54 Sekunden über die 50m Rücken oder 53,31 Sekunden über die 100m Freistil. Über die 25 Freistil musste sie sich in 11,27 Sekunden nur haarscharf geschlagen geben. Es wurde nicht nur gesprintet: Über die 400m Freistil sorgte Anton Ipsen in 3:42,43 Sekunden für ein Achtungszeichen.

Unter den Top-Athleten setzte sich mit Robin Backhaus auch ein mehrfacher deutscher Nationalschwimmer durch. Der Berliner gewann die 200m Freistil in 1:46,95 Minuten und schlug neben anderen Erfolgen auch über die 100m Lagen (55,50) und 100m Rücken (55,03) als Erster an.

Trotz aller Top-Athleten ist das Meeting eigentlich vor allem als Nachwuchswettkampf bekannt. Am Ende setzte sich unter den ganzen Teams aus Dänemark, Deutschland, Schweden oder sogar Nigeria übrigens eine deutsche Mannschaft durch. Das aus mehreren sächsischen Vereinen bestehende "Team Westsachen" gewann die Mannschaftswertung sogar noch vor den Gastgebern aus Esbjerg.

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