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(02.05.2019) Der Wonnemonat Mai beginnt für zahlreiche Schwimmer am kommenden Wochenende mit einem wichtigen Saisonhighlight. Mit den Norddeutschen Meisterschaften in Magdeburg und den Süddeutschen Meisterschaften in Freiburg stehen die nach der Schwimm-DM bundesweit zweithöchsten Titelkämpfe auf dem Programm.

Hierbei geht es von Freitag bis Sonntag nicht nur um Meistertitel und Medaillen. Sowohl die Nord- als auch Süddeutschen Meisterschaften wurden vom Weltverband FINA auf die Liste der offiziellen Qualifikationswettkämpfe für die Schwimm-Weltmeisterschaften 2019 gesetzt.

Damit bietet sich hier für die deutschen Schwimmer die Gelegenheit, die vom DSV vorgegebenen WM-Normen zu unterbieten. Noch bis zum 12. Mai ist das auf insgesamt 24 Strecken möglich.

In Magdeburg könnte dies der Neu-Berliner Ramon Klenz nutzen. Der Deutsche Rekordhalter über die 200m Schmetterling ist bisher noch nicht für die WM qualifiziert. Ebenfalls am Start ist die bereits für die Weltmeisterschaften gesetzte Lokalmatadorin Franziska Hentke. Christian Diener, der als Staffelschwimmer auf die WM-Nominierung hoffen darf, verzichtet auf die 200m Rücken und ist lediglich über die 100m-Strecke gemeldet.

Im Süden wird der ebenfalls bereits für die Weltmeisterschaften qualifizierte Marco Koch bei den Meisterschaften in Freiburg einen Formtest einlegen. Sein Name findet sich über die 50 und 200m Brust sowie die 200m Lagen im Meldeergebnis. Mit Jenny Mensing und Christoph Fildebrandt sind weitere Routiniers mit Nationalmannschaftserfahrung bei den Süddeutschen Meisterschaften am Start.

Zudem geht es nicht nur um mögliche WM-Qualifikationen. Der eine oder andere Nachwuchsschwimmer dürfte am Wochenende die Normzeiten für die Junioren-Europameisterschaften im Blick haben. Bisher konnten sich 19 deutsche Schwimmtalente für die Junioren-EM empfehlen.

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