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(01.03.2019) Heute ist es soweit: Der vom Weltverband angesetzte Qualifikationszeitraum für die Olympischen Spiele 2020 beginnt. Um seitens der FINA sicher für Tokio startberechtigt zu sein, müssen die Athleten die vom Weltverband vorgegebenen A-Normzeiten zwischen dem 1. März 2019 und dem 29. Juni 2020 unterbieten. 

Weitere Athleten, die die leichteren B-Normen unterboten haben, dürfen nur auf Einladung der FINA und des Internationalen Olympischen Komitees bei den Spiele im kommenden Jahr starten. Dabei müssen die Normzeiten bei einem von der FINA anerkannten Wettkampf geschwommen werden.

Am Freitag wurde der Kalender, der bisher genehmigten Qualifikations-Events veröffentlicht. Meetings oder Wettkämpfe in Deutschland sind bisher noch nicht darunter. Es dürfte aber damit zu rechnen sein, dass mindestens die Deutschen Meisterschaften im August von der FINA auf diese Liste gesetzt werden.

Die ersten Meetings, bei denen Olympia-Qualifikationszeiten geschwommen werden können, stehen bereits an diesem Wochenende auf dem Plan. In Litauen geht es bei den nationalen Wintermeisterschaften rund und in Belgien kann man sich bei den Flemish Open für Tokio empfehlen.

Durch die FINA A- bzw. B-Normen sind die Athleten nur aus Sicht des Weltverbandes bei Olympia startberechtigt. Es steht den einzelnen nationalen Verbänden frei, zusätzlich noch eigene, härtere Normzeiten anzusetzen. Dies dürfte auch für die deutschen Schwimmer der Fall sein.

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