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(27.01.2019) Am dritten und letzten Tag des Euro Meet in Luxemburg zündete die schwedische Sprintkönigin Sarah Sjöström einen echten Knaller. Die Olympiasiegerin schwamm die 100m Freistil in 53,29 Sekunden. Mit dieser Zeit setzte sie sich zugleich an die Spitze der noch jungen Weltjahresbestenliste. Die in Darmstadt trainierende Schweizerin Nina Kost schlug in 54,63 Sekunden deutlich hinter ihr als Zweite an.

Eine weitere Schwimm-Ikone ließ der Konkurrenz heute nicht den Hauch einer Chance. Katinka Hosszu schwamm am Sonntag gleich drei mal auf den obersten Podestplatz. Zunächst gewann sie in 4:13,84 Minuten ihr Rennen über die 400m Freistil. In 2:11,82 Minuten sicherte sich die Iron Lady dann Gold über 200m Rücken. Zum Abschluss gewann sie auch die 200m Lagen und schwamm mit 2:11,99 Minuten zu einem ungefährdeten Sieg.

Die DSV-Schwimmer holten zum Abschluss des Euro Meet ein halbes Dutzend Medaillen. Über die 4x100m Lagen durfte sich eine deutsche Staffel über den Sieg freuen. In 4:00,40 Minuten gewannen Lisa Höpink (1:05,41), Max Pilger (1:02,00), Fleming Redemann (55,17) und Alice Ruhnau (57,82) für die SG Essen Gold vor den Staffeln aus Luxemburg (4:03,12) und Ungarn (4:04,41). 

Die deutschen Einzelschwimmer mussten sich im Kampf um Gold heute zwar auf die Plätze verweisen lassen, holten aber insgesamt immerhin fünf Medaillen. Der Essener Poul Zellmann schlug in 3:53,36 Minuten hinter Mykhailo Romanchuk aus der Ukraine an (3:50,76). Beim Sieg von Martina Carrara aus Italien über die 100m Brust (1:07,35) erschwammen sich Anna Elendt (1:09,57) und Jessica Steiger (1:09,82) die Silber- und Bronzemedaille. Eine weitere Silbermedaille gab es für die Wiesbadenerin Jenny Mensing. Über die 200m Rücken schlug sie in 2:14,84 Minuten hinter Katinka Hosszu an. Felix Ziemann holte über diese Strecke bei den Herren Bronze in 2:05,41 Minuten. Hierbei gewann der Rumäne Robert Glinta in 2:01,80 Minuten Gold. 

Die weiteren Siege zum Abschluss des Euro Meet gingen an Nicolo Martinenghi (100m Brust – 59,37), Alberto Razzetti (200m Lagen – 2:01,89) und Sergii Shevtsov (100m Freistil - 49,39). 

Links zum Euro Meet 2019: