Medisports Network

(22.11.2018) Die Weltcup-Tour 2018 liegt hinter uns und für einige Top-Stars hat sich die Jagd nach Prämien und Medaillen richtig gelohnt. Für den Russen Vladimir Morozov gab es satte 332.400 US-Dollar an Preisgelder und Sarah Sjöström durfte sich über 314.400 US-Dollar freuen.

Katinka Hosszu ($255,100), Kirill Prigoda ($171,400), Ranomi Kromowidjojo ($128,100) und Mitch Larkin ($118,200) schnappten sich ebenfalls sechsstellige Beträge. Doch dahinter gehen die Summen, die die Spitzenschwimmer bei der Weltcup-Serie mit nach Hause nehmen durften rapide nach unten.

Von den fast 400 Athleten, die im Rahmen der Weltcup-Serie Prämien erhielten, gab es nur für 26 Sportler Summen, die über 10.000 US-Dollar liegen. Angesichts der nicht zu verachtenden Reisekosten, die Trips in Austragungsorte wie Tokio und Singapur mit sich bringen, kann kaum davon gesprochen werden, dass sich die Weltcup-Tour für viele Athleten finanziell "lohnt", zumal man absoluter Vollprofi sein muss, um überhaupt in der Weltspitze in diesem Bereich um die Prämien mitschwimmen zu können.

Ein kurzer Blick zum Tennis: Im Rahmen der "Weltcup"-Tour dieser Sportart, also den ATP- und WTA-Serien, konnten zum aktuellen Zeitpunkt bereit 95 Spieler die Marke von einer Million US-Dollar an Prämien knacken - allein in diesem Jahr. Mehr als 500 Athleten konnten über 100.000 US-Dollar verdienen. Klar, der Vergleich hinkt. Die WTA- und ATP-Touren umfassen jeweils mehr als 50 Turniere und wie man so oft hört: "Schwimmen ist halt nicht Tennis" (was auch immer das heißen soll). Es verdeutlicht aber die Dimensionen, in denen andere Einzelsportarten sich bewegen.