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Die swimsportnews-Berichterstattung zur Kurzbahn-WM 2014 wird präsentiert von Speedo

(07.12.2014) Auch am letzten Tag der Kurzbahn-WM 2014 purzelten die Weltrekorde. Neben der Bestmarke von Markus Deibler über die 100m Lagen gab es in den insgesamt 14 Entscheidungen vier weitere Wektrekorde. Allein zwei davon gingen auf das Konto von Sarah Sjöström.


Die internationalen Schwimmstars haben bei der Kurzbahn-WM in Doha die Weltrekordlisten kräftig durcheinander gewirbelt. Neben dem Rekordhammer von Markus Deibler über die 100m Lagen gab es vier weitere Bestmarken.

Gleich zwei neue Kurzbahn-Weltrekorde stellte Sarah Sjöström auf. Zunächst sicherte sie sich über die 100m Schmetterling in 54,61 Sekunden mit der besten Leistung aller Zeiten Gold. Hinter der Schwedin holten Lu Ying (55,25) aus China und die Dänin Jeanette Ottesen (55,32) die weiteren Medaillen.

Später stellte Sjöström auch über die 200m Freistil in 1:50,78 Minuten eine neue Bestmarke auf. Ungarns Iron Lady Katinka Hosszu, die dahinter in 1:51,18 Minuten nur eine Hundertstel über dem alten Weltrekord blieb, musste sich mit Silber zufrieden geben. Auf den dritten Platz kam die Niederländerin Femke Heemskerk in 1:51,69 Minuten.

Eine faustdicke Überraschung gab es über die 50m Rücken der Damen: Die brasilianische Newcomerin Etiene Medeiros stellt in 25,67 Sekunden einen neuen Weltrekord auf. Den Favoritinnen Emily Seebohm (25,83) aus Australien und Katinka Hosszu (25,96) blieben nur Silber und Bronze.

Zudem hatten die Damen der niederländischen 4x50m Freistilstaffel zum Auftakt des Wettkampftages in 1:34,24 Minuten ebenfalls einen Weltrekord aufgestellt. Dahinter holten die US-Frauen (1:34,61) und die Staffel aus Dänemark (1:35,48) die weiteren Medaillen.

In den restlichen Finals des Tages gab es (ausnahmsweise) keine Weltrekorde. Cesar Cielo schnappte über die 100m Freistil in 47,75 Sekunden dem Franzosen Florent Manaudou einen weiteren WM-Titel um sechs Hundertstelsekunden vor der Nase weg. Dahinter sprintete der Russe Danila Izotov in 46,09 Sekunden zu Bronze.

Vor seinem dritten Platz über die 100m Lagen hatte Ryan Lochte bereits über die 200m Rücken eine Niederlage einstecken müssen. In 1:48,20 Minuten musste er sich deutlich dem Polen Radoslaw Kawecki (1:47,48) geschlagen geben. Bronze holte sich dahinter der Australier Mitch Larkin in 1:48,35 Minuten.

In 2:16,92 Minuten holte die 18-jährige Japanerin Kanako Watanabe den WM-Titel über die 200m Brust. Sie verwies damit ihre Team-Kollegin Rie Kaneto (2:17,43) auf den zweiten Platz. Die Europameisterin Rikke Möller Pedersen holte in 2:17,83 Minuten Bronze.

Der Brasilianer Felipe Franca Silva sicherte sich über die 50m Brust in 25,63 Sekunden den Titel. Dem britischen Youngster Adam Peaty blieb hier in 25,87 Sekunden zeitgleich mit dem südafrikanischen Olympiasieger Cameron van der Burgh nur Silber.

Mit einer souveränen Leistung schwamm der Italiener Gregorio Paltrinieri über die 1500m Freistil zu Gold. In 14:16,10 Minuten hielt er am Ende auch den tunesischen Olympiasieger Oussama Mellouli (14:18,79) hinter sich. Auf den dritten Platz kam der Kanadier Ryan Cochrane in 14:23,35 Minuten.

Zudem gab es zum Anschluss der Meisterschaften einen weiteren Titel für Chad le Clos. Der Südafrikaner entschied die 200m Schmetterling in 1:48,61 Minuten für sich. Dahinter holt der Japaner Daiya Seto in 1:48,92 Minuten Silber. Auf Platz drei kam Pawel Korzeniowski (1:50,21) aus Polen.

Die Zusammenfassung der Finals mit deutscher Beteiligung gibt es hier.

Links zur Kurzbahn-WM 2014: